Meine erste selbst gemachte Marmelade

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    • Meine erste selbst gemachte Marmelade

      Nach einem sehr heißen Arbeitstag, fuhren wir - meine Frau und ich - gestern Abend noch für 2 - 3 Stunden in unseren Garten, wo man es bei den momentan hohen Temperaturen doch noch
      am besten aushält.
      Mit Freude stellten wir fest, dass unser Johannisbeerstrauch bereits reife Früchte trug.
      Normalerweise biete ich meinem Gartennachbarn an, den Strauch abzuernten. Im Gegenzug erhalte ich von Ihm dafür 1 - 2 Gläser selbstgemachte Marmelade.
      Leider muss Horst heute ins Krankenhaus und ich kam auf die glorreiche Idee, es doch selbst einmal mit dem Einkochen zu versuchen.
      Gesagt - getan - wir rupften ca. 1Kg vom Strauch und meine Frau besorgte noch heute Morgen vor der Arbeit 500gr. Gelierzucker.
      Da ich selbst heute frei habe, übernahm ich den Part der Marmeladeherstellung.

      An das Thema Einkochen hatte ich mich bisher noch nicht herangetraut, da ich darin gänzlich unerfahren bin und aus meiner Kindheit nur einen riesen Arbeitsaufwand seitens meiner Mutter,
      in Erinnerung habe.
      Diese Scheu habe ich heute überwunden, denn es war eigentlich ziemlich simpel. Der größte Arbeits - und Zeitaufwand entstand lediglich durch das abzipfeln der einzelnen Beeren.
      Alles Andere bestand eigentlich aus Arbeiten, die mir sowieso Spaß machen und das Abschmecken zwischendurch, ließ auf ein gutes Ergebnis hoffen.

      Wenn ich das erste Glas verkostet habe, werde ich Euch davon berichten.

      Für mich war diese Erfahrung wichtig, weil sie mir erst mal die Scheu vor dem Einkochen genommen hat und mich motivierte, einmal genauer in die Berichte der Forums-Mitglieder zu schauen,
      die über das Einkochen verschiedener Gerichte und Lebensmittel schreiben.
      Für die Vorsorge erachte ich das Einkochen als sehr wichtig.

      Bis zum nächsten Mal
      - Ingo -
    • Gratuliere! :thumbsup:
      Selbst habe ich auch mit Marmelade angefangen, dann Saft/Sirup hergestellt.
      Und dieses Jahr habe ich mich endlich auch übers Einkochen gewagt und gleich ganze Gerichte eingekocht.
      Es macht Spass und man hat dann später immer noch was davon :D
      Das Einzige, das man sich jederzeit nehmen darf,
      ohne danach sitzen zu müssen, ist Platz.
      Heinz Erhardt
    • Timmy schrieb:

      Gratuliere!
      Selbst habe ich auch mit Marmelade angefangen, dann Saft/Sirup hergestellt.
      Und dieses Jahr habe ich mich endlich auch übers Einkochen gewagt und gleich ganze Gerichte eingekocht.
      Es macht Spass und man hat dann später immer noch was davon
      Danke!

      Im Augenblick habe ich das Empfinden, vom Einkoch - Virus befallen zu sein.

      Muss mich doch mal in `nem Haushaltswaren-Geschäft nach den erforderlichen Werkzeugen ( Einweck-Kessel, Thermometer usw...) erkundigen.

      Schöne Grüße
      - Ingo -
    • Klasse gemacht!

      Moin Ingo,

      ich mach mal den Kermit:

      "Applaus - Applaus - Applaus!" :thumbup:

      Es geht doch nichts über das Erfolgserlebnis nachdem man etwas neues ausprobiert hat, vor dem man zunächst dicke Scheu hatte...

      Marmelade war für mich nicht das Thema, hab ich "schon immer" gemacht - bei mir war es das Einkochen.
      Irgendwann hab ich gedacht, ach was solls, einfach mal machen...
      Ich finds gut, dass ihr euch ran getraut habt und wünsche Euch noch viele weiter solche Erfolgserlebnisse!
      Und vor allem: Lasst Euch von zwischenzeitlichen Rückschlägen nicht den Spass verderben, gehört dazu und aus den Fehlern lernt man am meisten. Im übrigen haben mir die Tips hier aus dem Forum auf die Sprünge geholfen...

      Be prepared!

      Christian
    • Ingo, alte Einkochkessel usw. bekommst auch oft am Flohmarkt oder schau mal in den Kleinanzeigen. Da kannste oft für lau Gläser und Co abgreifen. So kannst dann erstmal günstig herumtesten, das anfixen erfolgt dann ganz von selber :D
      Das Einzige, das man sich jederzeit nehmen darf,
      ohne danach sitzen zu müssen, ist Platz.
      Heinz Erhardt
    • ksbulli schrieb:

      "Applaus - Applaus - Applaus!"

      Es geht doch nichts über das Erfolgserlebnis nachdem man etwas neues ausprobiert hat, vor dem man zunächst dicke Scheu hatte...

      Marmelade war für mich nicht das Thema, hab ich "schon immer" gemacht - bei mir war es das Einkochen.
      Irgendwann hab ich gedacht, ach was solls, einfach mal machen...
      Ich finds gut, dass ihr euch ran getraut habt und wünsche Euch noch viele weiter solche Erfolgserlebnisse!
      Und vor allem: Lasst Euch von zwischenzeitlichen Rückschlägen nicht den Spass verderben, gehört dazu und aus den Fehlern lernt man am meisten. Im übrigen haben mir die Tips hier aus dem Forum auf die Sprünge geholfen...
      Danke!!!!!!!!
    • Moin Ingo,

      was das Einkochen angeht, so ist das Buch von Weck gewissermaßen die "Bibel", zumindest ist da handwerklich alles drin.
      Rezepte gibts auch bei Chefkoch im Internet. Tips hier im Forum (oder auch im Nachbarforum) ...

      Bei Marmelade nimmst Du die Rezepte aus dem Netz (Chefkoch.de) aus der Klatschzeitung beim Zahnarzt oder Frisör und hältst Dich bei den Mengen an die Angaben des Gelierzuckerherstellers.
      Das reicht bei den Basisgeschichten, wenns später etwas "esotherischer" mit den Rezepten wird, habt Ihr so viel Übung, da klappt das aus der "la meng"...
      Die Schrubdeckelgläser halt frisch gespült, nochmal richtig heiß ausspülen und umgedreht auf einem trockenen Spültuch bereit stellen. Heiß befüllen, Rand sauber wischen, sofort fesr zudrehen und 5-10 min auf dem Kopf stehen lassen - alles wird gut!

      Und sonst ... hier werden Sie geholfen!
    • Meine Frau macht jedes Jahr einige Gläser Marmelade - einfach zum Spaß und weil das halt super lecker ist.
      Empfehlung: Zwetschken Marmelade (Pflaumen).
      Die muss aber mindestens 3 Monate im Glas reifen - dafür schmeckt die dann megageil...

      Die wichtigsten Werkzeuge für sie:
      Zange um die heißen Gläser nach dem abkochen und vor dem Befüllen rausheben zu können und der Einfülltrichter mit großem Loch.
      Sie hat noch nie die Gläser nach dem Befüllen eingekocht, einfach nur heiß befüllt und sofort verschlossen.
      Wir haben noch einige Gläser die bereits 2 Jahre alt sind und top i.O. sind.

      Aber die meisten Gläser überleben die ersten Wochen nicht weil man so gierig drauf ist.
      LG
      wiki

      =: Wo versteckt man am besten ein Sandkorn? -> In der Wüste... :=
    • wiki schrieb:

      Meine Frau macht jedes Jahr einige Gläser Marmelade - einfach zum Spaß und weil das halt super lecker ist.
      Empfehlung: Zwetschken Marmelade (Pflaumen).
      Die muss aber mindestens 3 Monate im Glas reifen - dafür schmeckt die dann megageil...

      Die wichtigsten Werkzeuge für sie:
      Zange um die heißen Gläser nach dem abkochen und vor dem Befüllen rausheben zu können und der Einfülltrichter mit großem Loch.
      Sie hat noch nie die Gläser nach dem Befüllen eingekocht, einfach nur heiß befüllt und sofort verschlossen.
      Wir haben noch einige Gläser die bereits 2 Jahre alt sind und top i.O. sind.
      Danke für den Tipp!

      Meine Behälter waren einfach gebrauchte Marmeladen - und Wurstgläser. Die hatte ich schon vorher gereinigt und im Schrank stehen ( Sehr zum Leidwesen meiner Frau ).
      Nun brauchte ich sie nur noch mit kochendem Wasser desinfizieren und danach den Sud heiß einfüllen.
      Die frisch gefüllten Gläser stellte ich für 5 Min. auf den Kopf und drehte sie nach Ablauf der Zeit wieder um.
      Beim Erkalten zogen sich die Deckel dann ein.

      LG - Ingo -
    • wiki schrieb:

      Empfehlung: Zwetschken Marmelade (Pflaumen).
      Die muss aber mindestens 3 Monate im Glas reifen - dafür schmeckt die dann megageil...
      Ich möchte aber höflich anmerken, dass Zwetschgen und Pflaumen zwar verwandt aber trotzdem zwei unterschiedliche Früchte sind! 8o Im altäglichen Sprachgebrauch wird leider trotzdem oft nicht zwischen Zwetschgen und Pflaumen unterschieden.

      Genau genommen sind Zwetschgen (manchmal auch als Zwetschke, Zwetsche oder Quetsche bezeichnet) eine besondere Art von Pflaume. Siehe auch hier.

      Zwetschgen sind länglich und etwas kleiner als die runden Pflaumen. Die Oberfläche der Zwetschge ist blau, während Pflaumen deutlich dunkler und fast schwarz sind. Auch ist das Fruchtfleich der Zwetschge fester, heller und etwas weniger saftig als das der Pflaume, welches eher rötlich und vor allem deutlich weicher ist. Beim Kochen oder Backen zerfällt das Fruchtfleisch der Zwetschgen auch nicht so schnell, weshalb sich Zwetschgen bessser als Auflage von Kuchen eignen.
      Siehe auch hier oder hier.

      Da das Fruchtfleisch der Pflaume beim (Ein-)Kochen relativ schnell zerfällt, kommt es gerne als Pflaumenmus in den Handel. Ob man Marmelade nun lieber aus Pflaumen oder aus Zwetschgen herstellt, dass ist reine Geschmackssache.

      Grüße, Wolfgang
    • So - und jetzt das versprochene Statement:

      Heute morgen bestrich ich meine obligatorischen 2 Toastscheiben mit meiner ersten selbst gemachten Marmelade.
      Nach dem Probieren war klar: Die Mühe hat sich gelohnt.
      Der Geschmack war fruchtig frisch, nicht übersüßt, - einfach lecker!
      Was mir auch sehr wichtig ist: Ich brauchte nichts extra spritzen. Als Diabetiker ist das für mich halt von besonderer Bedeutung.

      Grüße an Euch
      - Ingo -