Das ideale Prepper Auto

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    • Das ideale Prepper Auto

      Hallo zusammen


      Welches ist das ideale Prepper-Auto?


      Mit/ohne Allrad
      Benzin/Diesel oder anderes
      Alt /Neu


      Stellt doch euer Fahrzeug vor. Bilder wären Hilfreich. :thumbup:

      Benennt Vorteile aber auch Nachteile.

      So dass dieser Thred eine Hilfestellung für einen Kauf sein könnte.






      gruss unabhängiger
      Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.
    • Ich denke es kommt immer auf den Anspruch an.

      Mein Prepper Auto ist ein Chevrolet Blazer, jg 2005, 4.3l V6 Vortec Benziner. Ich habe genügend Platz hinten für Supplies, zum darin nächtigen (Alleine oder zu Zweit) und genügend Power sowie Bodenfreiheit um "über Land" zu fahren. Dass es in der jetztigen Ausführung kein richtiger Offroader ist, ist mir bewusst. Aber da wo ich hin will reicht er sehr gut.

      Vorteile:

      - Gebaut wie ein Panzer, Leiterrahmen aus Stahl, einfache und massive Technik.
      - Genug Platz
      - Wenig Elektronik (konnte bis jetzt alle Reparaturen selber machen)
      - Zuverlässiger, starker Motor

      Nachteile:

      - Hoher Verbrauch
      - Kostet in meinem Kanton ein Vermögen an Strassenabgaben

      Bilder liefere ich nach, versprochen!
      In God we trust - all others Keep your Hands where I can see them!

      Extinction is the rule, survival is the exception.
    • Nachdem mein geliebter Defender letztes Jahr von einem LKW abgeschossen wurde, ist nun der Toyota Hilux Pickup unser Preppermobil.

      • 2013er Toyota Hilux Double Cab, 2,5 L D4D Turbodiesel mit so um die 140 Umpfs.
      • Zuschaltbarer 4x4, mit Untersetzung & 100% Diffsperre an der Hinterachse.
      • Moderater Verbrauch im Alltagsbetrieb, so um die 9L/100km
      • Platz für die ganze Bande und viel Gepäck/Ausrüstung
      • Hat im Gegensatz zum Landy eine Heizung die diese Bezeichnung auch verdient :thumbsup:
      • Da sehr verbreitet, grosse Auswahl an Zusatz- und Umbauzubehör (Fahrwerke, Winden, Schnorchel, Roofracks, Sperren....etc.)
      • Komfortable Ersatzteilversorgung
      • Macht sich auch prima mit einem M2 oder einer DSchK hinten drauf :D
      Nachteile hat die gute Kiste natürlich auch:

      - Es ist ein moderner ECU-gesteuerter Commonrail-Diesel -> bei einem NEMP sind wir dann wohl am Ar###
      - Er hat einen Partikelfilter und braucht daher sauberen Treibstoff -> Heizölbetrieb oder ähnliche Brühe kann man vergessen
      - Kostet auch Geld im Unterhalt :S

      Alles in allem ein vielseitig einsetzbares Fahrzeug mit guter Offroadtauglichkeit, robuster und bewährter Technik.
      Ich mag ihn, den Lux.



      Gruss WTG
      Keep Calm & Carry On!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von WAY TO GO () aus folgendem Grund: Rechtsschreibung...

    • Dann mache ich mal weiter :

      Ich setze auf die Kombination " Diesel und alt"

      Auf Grund von Einfachheit und weniger Störungsquellen verzichte ich auf Allrad,Automatikgetriebe.Mein Schwerpunkt liegt auf Reichweite und Zuverlässigkeit.

      Mercedes 250 D W124 aus 1987
      2,5 Ltr 5 Zyl Dieselmotor,mechanische Reiheneinspritzpumpe,95 PS ,Tankinhalt 90 l,mech. 5-Gang Getriebe,Anhängerkupplung.

      Der grosse Vorteil bei dem Wagen ist das zum Betrieb kein Strom nötig ist. Selbst nach einen Kabelbrand oder völligem Ausfall der Elektrik kann man den noch anschieben / anrollen lassen,der Motor braucht zum Betrieb nur Diesel,Luft und Kühlwasser.

      Reichweite ( mit 2 x 20l Kanister im Kofferraum ) etwa 2000 km.

      Wer mehr wissen möchte oder eine Kaufberatung braucht- einfach bescheidsagen ;)
    • @ AndreasH: Hast dich bewusst gegen einen Kombi entschieden? Falls ja warum?

      Wir fahren seit ein wenig mehr als einem halben Jahr einen 2016er Mitsubishi Pajero. Bis jetzt sind wir mit dem Wagen tip top zufrieden. Abgesehen von der Höhe ist er betreffend den Aussenmassen nicht viel grösser als ein Kombi nutzt jedoch den Innenraum durch die eckige Bauweise optimal.
      Eeny Meeny Miney Moe
    • Heute Morgen aufgewacht, vor die Tür getreten und wie vorhergesagt war alles schön weiß da draußen:




      Da ich ja nun den Ländi gegen einen Subi ausgetauscht habe war es Zeit mal den Allrad zu prüfen, also hoch auf den großen Feldberg.

      Unterwegs immer wieder bedauernswerte Autofahrer die trotz Wetter sich hergetraut haben:






      Nach 10 Minuten Fahrt war ich dann oben:


      Das hat so richtig Spaß gemacht. :thumbsup: Aufs Gas treten und der Wagen beschleunigt ganz normal. Kein Ausbrechen, außer natürlich in den Kurven. Aber selbst da konnte man von einem richtigen Ausbrechen gar nicht sprechen. Mit einem normalen Antrieb hätte ich im Graben gelegen.

      Schneeketten brauche ich keine denke ich. Eine Schneewehe (einfach rein gefahren) ließ sich ohne merkbares Ruckeln einfach passieren. Und das obwohl ich ja jetzt nicht mehr ganz so große Pneus (wie auf dem Ländi) fahre. Auch stehen bleiben und anfahren im Tiefschnee war überhaupt kein Problem.

      Gefällt mir, der Subi. Also nie wieder ein Auto ohne Allrad.
    • Die Subi's machen Laune. Nicht umsonst findest den Forester und den Outback bei so vielen Bergbauern:-). Wie ist bei euch in der Region die Disziplin betreffend Winterrädern?
      War ja längere Zeit in Hessen respektive im Lahn-Dill Kreis unterwegs, da fuhren (oder eben nicht) die meisten mit Sommerpneus.
      Eeny Meeny Miney Moe
    • Sam Hawkins schrieb:

      @ AndreasH: Hast dich bewusst gegen einen Kombi entschieden? Falls ja warum?

      Nein,das habe ich nicht,den Dunkelroten auf dem Bild habe ich mir nur wegen dem guten Zustand gekauft.Ich habe noch 2 weitere dieser Fahrzeuge,unter anderem auch einen Kombi ( in dem es sich auch mal hervorragend schlafen lässt )


      Allen gemeinsam ist aber der einfache Dieselmotor der wirklich fast alles an "Ölen" verbrennt und ein mechanisches Getriebe.
      Bilder
      • DSC07026.JPG

        1,94 MB, 2.592×1.944, 293 mal angesehen
    • lord_helmchen schrieb:

      Für die Frankfurter und Wiesbadener allerdings lege ich die Hand nicht ins Feuer.
      Die Wiesbadener und Winterreifen. Es ist schrecklich, wie jeden Winter sie sich durch die Straßen quälen. Hier haben alle Winterreifen, die nur ansatzweise aus der Stadt rausfahren.

      Ich persönlich würde mich als Prepper Auto für einen Defender oder einen Hilux entscheiden. Aber im Ernstfall ist das Auto das beste, was fährt.

      Okay. Mein Auto hat letztes Jahr gezeigt, dass Elektronik nach 16 Jahren reihenweise den Geist aufgeben kann. Ich hab nun fast alles durch Neuteile ersetzt und bin gespannt, wie es sich 2017 zeigt. Wie die wissen, sobald ich anrolle, mein Auto ist recht klein und es passt nicht allzuviel hinein. Aber es fährt knappe 600km mit einer Tankfüllung Benzin und das beladen. Ich kann den Tank auch um 15 Liter übertanken, dann geht mehr. Aber das ist immer etwas risikoreich, weil ich nicht weiß, ob irgendwann durch die Trägheit, das Auto Benzin beim fahren verliert. Daher spare ich mir das Übertanken gerne.

      Ich bin früher mal die Mercedes Autos gefahren, die sind toll und fahren sich gut. Kaputt war auch nie etwas. Ein gutes Straßenfahrzeug.

      Gruß SBB
    • SBB schrieb:

      lord_helmchen schrieb:

      Für die Frankfurter und Wiesbadener allerdings lege ich die Hand nicht ins Feuer.

      Ich bin früher mal die Mercedes Autos gefahren, die sind toll und fahren sich gut. Kaputt war auch nie etwas. Ein gutes Straßenfahrzeug.

      Für mich war der Schwerpunkt Strassenfahrzeug wichtig,ich muss ja im Falle "X" nicht aus einem Ballungsraum heraus,sondern von Ort zu Ort in der Provinz.
      Halt in der Hoffnung mich so rechtzeitig aus dem Staub zu machen das Umfahrungen durch Gelände nicht notwendig sind.
      Wir planen sowieso mit 2 Auto`s,dann verkraftet man einen Ausfall leichter.Hat man Glück und "kriegt beide durch" ist das sicherlich auch nicht von Nachteil.

      Sollte untergwegs ein Nachfassen von Sprit notwendig sein kann man auch alternative Quellen wie Hydaruliköl aus Baumschinen,die Altfettkübel neben einer Frittenbude oder ähnliches "anzapfen"
    • Ich fahre einen VW Tiguan mit Dieselmotor, Allradantrieb und Handschaltung. Baujahr 2011. Vollgetankt hat der eine Reichweite von über 1.100 km.

      Klar, zum Beispiel ein Landrover oder ein Toyota Hilux wäre größer und hätte mehr Ladekapazität, aber in meinen Tiguan bekomme ich auch viel rein. Und ich habe nicht den Platz für mehrere Autos. ;) Der Tiguan ist für mich daher ein guter Kompromiss.

      Gruß, Wolfgang
    • Das ideale Prepperauto ist das FZG, das im Falle des Falles auch zur Verfügung steht und funktioniert. Ich träume schon seit längerem von einem uralten Jeep oder Landcruiser als BOV. Wenn ich mir jedoch ansehe, wieviel Werkstattzeit die Oldies von Bekannten so haben (teilweise ist das halbe Auto hier auseinandergebaut über die Garage verteilt) dann weiss ich immer wieder, dass ich hier nicht die Nerven hätte, das im SHTF auch noch zusammenzuschrauben.

      Bis vor Kurzem hatte ich noch einen Kombi, der natürlich massig Platz hatte. Bin jetzt vorige Woche auf einen VW Golf Sportsvan umgestiegen als "Alltagsauto" (jaja ich weiss: AltherrenKFZ) der halt alle "Stückerl" spielt. Da ich es derzeit nicht eilig habe, den Kombi wegzubekommen spiele ich jedoch mit dem Gedanken, dieses Fahrzeug generell für den Fall der Fälle abzustellen.

      Nachteil meines jetzigen PKW ist natürlich der absolute Platzmangel und auch zu einem gewissen Teil die Abhängigkeit von der Technik (dutzende Sensoren und Bordcomputer...). Dafür ist er aber klein, geht gut ab und unauffällig.

      Ob Diesel oder Benzin ist mir mittlerweile eigentlich egal, hier war es Zufall, dass es wieder ein Diesel wurde.

      Mein absoluter Traum, den ich mir vor einiger Zeit bei einer Versteigerung des Österr. Bundesheeres fast erfüllen wollte wäre ein alter Pinzgauer. Der wäre jedoch im Erhalt so dermaßen teuer gewesen, dass sich das beim nüchternen Durchrechnen schnell verflüchtigt hatte.
      Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.
    • Ich halte es da wie Scavenger: Das funktionierende muss reichen.
      Bei mir sind beide V8 immer vollgetankt - aber nehmen würde ich derzeit das ältere Teil. Einfach wegen der fehlenden Elektronik und der höheren Bodenfreiheit.

      Aber wenn es doch noch klappt kommt anstelle meines Alltagsvehikels ein Chevy Blazer 2 als Kompromiss in die Garage.
      Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man Schönes bauen. - JWvG
    • Der ideale (?) Prepper 4x4 LKW ?

      Hallo zusammen,

      vor ein paar Jahren konnte ich diesen alten "Grünen" von der Bereitschaftspolizei ersteigern....

      Hier auf einem Amateurfunk Field-Day mit meiner Eigenbau 1/2 Quad Antenne für das 20 m Band an einem 10 m langen Schebemast und meine alte Drake Kurzwellen-Station...



      Er war in seinem ersten Leben ein UKW-Funkwagen bei der Bereitschaftspolizei, ich konnte ihn auf 7,49 t ablasten, mit einem H-Kennzeichen und als Wohnmobil zulassen - wodurch er sehr günstig in Sachen Steuer /Versicherung ist und er darf in alle Feinstaubzonen einfahren....

      Verbaut ist ein 6 Zylinder, 130 PS 5,6 l Saug- Dieselmotor, Elektronikfrei, die Kiste hat zusachltbaren 4-Rad Antrieb, Einzelbereifung und eine ebenfalls zusachltbare Differentialspere hinten und hat lang übersetzte Achsen, mit denen er auch 100 Km/h fährt, wenn es sein muss.

      In der Kabine gibt es eine Diesel-Standheizung, 16 (!) Stromkreise, 6 Antennen Aussen-Anschlüsse, ein 60 A Lade-Netzteil für 125 Ah / 24 V Batterien und ein Generatorfach.

      Ideale Infrastruktur für Funkamateure....

      "Preppermäßig" war die Kiste recht einfach zum Wohnmobil umgebaut.....







      Primitiv, einfach, aber kann auch sowas .....






      Beim Field Day ist das Chaos komplett und dann sieht das so aus:




      Ein Spaßmobil, aber es gibt halt immer was zu tun.... ;)

      ..und wenn ma das nicht selbst machen kann / will ist das allerdings eigentlich "No Go".

      Aber ein bisschen "Verrückt" auch muss man doch sein oder ?


      Beste Grüße,

      Udo (DL 8 WP)

      Dieser Beitrag wurde bereits 13 mal editiert, zuletzt von Udo (DL 8 WP) ()

    • Hallo,

      dann will ich mal etwas Stoff für die Unimog-Träumer beisteuern...

      Unimog 1300L, ex Bundeswehr, Bj. 1984, 130PS (Reihensechszylinder mit 5,6l Hubraum, Sauger, Direkteinspritzer), Baumuster 435.115 (LKW mit Pritsche&Plane), Allradantrieb über pneumatisch zuschaltbaren Vorderradantrieb, beide Achsen pneumatisch 100% sperrbar, Wattiefe 1,20m, Leergewicht 5,1t (mit aufgesetzter FM1-Kabine 6,3t). Zul. Gesamtgewicht 7,49t. Bodenfreiheit ca. 45cm. Vmax ca. 95km/h. Vebrauch Strasse/Autobahn 18-21l/100km, Reichweite einer Tankfüllung (160l-Tank, effektiv mit 120l füllbar): 600km, 2 20l-Reservekanister-Halter am Fahrgestell. Fahrerhaus für drei Personen mit 3-Punkt-Sicherheitsgurten. Kaufpreis im Jahr 2000 ca. 15.000 €

      Techn. Zubehör am Fahrgestell: Schanzzeug BW (Kreuzhacke, Spaten, Klauenbeil), Kettenkasten für 4 Gleitschutzketten (Schneeketten), Feuerlöscher, Unterlegkeil, hydr. Wagenheber 10t, Schmierstoffkiste, 2x 20l Reservesprit, Bordwerkzeug, Ersatzteilsortiment Kleinteile, Spanngurt-Sortiment, Druckluftkiste (Schlauch, Fülladapter, Ausblas- u. Füllpistolen), NATO-Fremdstart-/Ladekabel, 2x Schnee-/Sandschaufeln, 4x Sandbleche. Bergeausrüstung: Greifzug 1,6t mit 20m Seil, Bergegurte und Rundschlingen in div. Längen mit 20t Bruchlast, Reserverad.

      Techn. Zusatzausstattung Fahrerhaus: Autoradio mit UKW/MW/LW/KW, CB-Funkgerät, Spannungswandler 24/12V, 12V-Steckdosen, Rückfahrkamera mit 7"-TFT-Monitor, Leselampe Beifahrer, Gehörschutzstöpsel/-bügel, Warnblinkleuchte, Warnjacke, Ölbinder, Feuerlöscher, Scheibentarnsatz, Reparatur- und Wartungsanleitungen, TDVen für den Unimg; GPS, Tablet für Navigation, Globalstar-Satelliten-Telefon, Dachantennen für CB, Radio, GSM, GPS, Globalstar, Handy mit Freisprecheinrichtung; Schlafsack, 3-Mann-Aldi-Zelt, Notration, Trinkwasser.

      FM1-Kabine: Standard-Container für technische Rüstsätze, Aluminium-Sandwichbauweise mit 50mm PU-Isolierung, absetzbar.
      Individueller Innenausbau (Eigenleistung): Küchenblock mit Kompressorkühlbox, 100l-Frischwassertank, Druckpumpe, Filterpatrone, Abzweig für Aussendusche. 30l-Abwasserkanister "Hydroller", Gaskartuschenkocher mit Zündsicherung. Sitzgruppe für 3 Personen, ausziehbares Doppelbett, Schlafkoje mit Einzelbett, Sitzbank, Stauschrank, Fest eingebautes Kassetten-WC mit eigener Wasserspülung und von aussen wechselbarer Schwarzwasserkassette. Elektroanlage 24V mit 125Ah-Batteriebank (2x 12V Nato-Würfel), 195Wp-Solarmodul, Landstromanschluss mit 2poliger Absicherung und RCD, Speisung der 24V-Anlage über Netzladegerät, 195Wp-Solarmodul oder Bordnetz/Lichtmaschine des Unimog. 12V-Steckdosen, USB-Steckdosen. 24V-Steckdosen.
      Auto-Radio mit CD und MP3, Netbook mit Windows 7, UMTS-Aussenantenne. 3x Aussenbeleuchtung 10W LED-Fluter schaltbar bzw. Bewegungsmelder.

      Sonstige Ausstattung: Küchenausstattung komplett, 3x Schlafsäcke, Wetterschutzkleidung, Gasheizung, 3 Faltstühle, Rolltisch, Sonnensegel/Tarp,
      Kompaktgrill (Son of HIbachi), grosser EH-Koffer Söhngen mit
      erweiterter Ausstattung, 24V-Mini-Staubsauger,
      10W-LED-Akku-Handscheinwerfer mit 4h Leuchtdauer.
      4 Vorratskisten "Verpflegungs-Wochenkiste". 24V-Tauchpumpe mit langer Leitung und Schlauch zum Wasserfassen aus Bächen oder Brunnen.

      Die FM1-Kabine wiegt ausgeabut ca. 800kg. Ich kann sie in unserer Scheune mit einem Kettenzug alleine von der Pritsche abheben und abstellen. Unterwegs kann die Kabine z.B. mit einem Stapler oder Radlader ab- bzw. aufgesetzt werden (notfalls auch mit zwei Bohlen als Rampe und mit dem Greifzug runtergewincht).
      Die Kabine ist von mir so ausgelegt, dass sie völlig autark nutzbar ist. 100l Frischwasser reichen 3 Personen im Sommer knapp eine Woche, ohne sich einschränken zu müssen, die WC-Kassette mus ca. alle 3 Tage geleert werden. Die Stromversorgung ist im Sommerhalbjahr durch die Solaranlage sichergestellt.

      Sonstige Ausrüstung:
      Original BW-Vorbaukonsole zum Transport von Stromerzeugungsanlagen bis 150kg vor der Vorderstossstange. Passendes SEA mit Hatz-Dieselmotor und 28V-DC-Generator (1,9kW) mit 68A Ladeleistung.
      Geroh-Kurbelmast 6m mit Befestigungssatz an der FM1-Kabine.
      Orig. Rundumkennleuchte gelb, abnehmar für Fahrerhaus.
      Spriegel und Planensatz.
      3 Personen-Schlauchboot mit Mercury-Elektro-Aussenborder, Automatik-Schwimmwesten.

      Den Unimog hab ich nun knapp 17 Jahre, er wurde 1999 von der BW ausgemustert mit 20.000km Fahrleistung, bei ca. 23.000km hatten wir einen kapitalen Motorschaden (Pleuelabriss) - "praktischerweise" Ende September 2001 in Tunesien am Rand der Sahara. Wg. 9/11 herrschte globaler Ausnahmezustand: Ersatzteilbeschaffung unmöglich, wir mussten das havarierte Fahrzeug erst mal 600km aus dem Landesinneren nach Tunis bringen (huckepack auf einem Sattelauflieger), im Fährhafen ohne Rampe abladen (mit einem XXL-Gabelstapler...), in die Fähre ziehen (mit einem Nissan Patrol), in Genua aus der Fähre ohne Bremse die Rampe runterrollen (mit einem BJ42 als Bremserwagen hintendran, dem Patrol vornedran). Dann übernahm der ADAC dankenswerter Weise den Rücktransport. In D suche nach einem passenden Ersatzmotor, 2002 und 8.000 € später war ein überholter Tauschmotor gefunden und eingebaut. 2003 nächste Wüstentour "ohne besondere Vorkommnisse". 2004 erneut Wüstentour, diesmal den Unimog in den Dünen auf die Seite gelegt, mit Greifzug und Wagenheber wieder aufgerichtet, Kabine aufgeräumt, nach 3h weitergefahren (wir waren mittendrin in einem Dünenfeld zw. Ksar Ghilane und El Borma). ... 2013 entspannte 3-Wochen-Herbst-Tour über Sardinien usw.

      Grüsse

      Tom