Der Tod der Diesel-KFZ

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    • Der Tod der Diesel-KFZ

      Dem Diesel (zumindest den alten Fahrzeugen) geht es (leider) immer mehr an den Kragen. Heute wurden Fahrverbote für Stuttgart beschlossen, gültig ab dem 01.01.2018, wenn keine anderen Maßnahmen helfen. Wenn noch 2-3 solcher Urteile kommen haben wir de-facto ein Fahrverbot von alten Dieseln in den Ballungsgebieten:

      focus.de/auto/urteil-des-verwa…eselautos_id_7408057.html


      Die Deutsche Umwelthilfe hat ihren Prozess für eine bessere Luftreinhaltung in Stuttgart gewonnen. Ab dem 1. Januar 2018 werden Fahrverbote für bestimmte Diesel-Autos in der Innenstadt gelten.

      Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat in seinem Urteil strenge Auflagen für die Luftreinhaltung in Stuttgart verhängt. das Gericht verlangte schnellstmögliche Maßnahmen für eine bessere Luftreinhaltung. Dazu gehören:
      • Dieselfahrverbot für bestimmte Autos ab dem 1.1.2018, falls andere Maßnahmen nicht vorher Ergebnisse zeigen
      • Womöglich eine neue Plakette für alle Autos
      • Durchfahrtsverbotsschilder wie bei der Umweltzone an den Eingängen zur Innenstadt
      Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Sie forderte ein Fahrverbot auch für Euro-6-Dieselautos und vor allem eine Nachbesserung des Luftreinhalteplans für Stuttgart, mit dem die Landesregierung die Luftqualität in der Stadt verbessern will.
      Die DUH argumentierte, dass die Grenzwerte für den Ausstoß von Stickstoffdioxid seit mehreren Jahren an allen verkehrsnahen Messstationen in Stuttgart um bis zu hundert Prozent überschritten würden und nur ein generelles Diesel-Fahrverbot helfe. Die DUH hatte deshalb 2015 Klage gegen das Land Baden-Württemberg eingereicht.
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • Tja, wenn der mobile Bürger nicht auf den Elektrobonus reagiert und keinen Tesla oder Renault Zoe kaufen will muss er eben zum Umweltbewusstsein gezwungen werden. Dazu noch die Abschaltung der AKW's und nur noch "grüner Strom" - das wird interessant. Zum Glück kommt aber der Strom aus der Steckdose.

      Das alles hat aber auch Vorteile für die Vermögenden und Regierenden. Dadurch dass wohl nicht Jedermann / frau einen rollenden Geschirrspühler vermag wird irgendwann der Feierabendstau Geschichte sein - oder das Leasinggeschäft mit Neuwagen erfreut endlich die Banken und Hersteller wieder. Es lebe die Bewegungsfreiheit und Marktwirtschaft.....

      Ueberrascht hat mich der Entscheid eigentlich gar nicht, es hätte mich erstaunt wenn es anders gewesen wäre.
      Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man Schönes bauen. - JWvG
    • Man darf dabei jedoch eines nicht vergessen: Die 2040iger sind, was die Entwicklung von Technologien angeht, noch so weit von uns entfernt wie ein 7ener Golf von einem Kutschengefährt. Da wird sich noch einiges tun und womöglich werden dann die einzelnen Haushalte schon einzeln mit kalter Fusion selbstversorgt sein.
      Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.
    • Das die E-Karren zu 100% vom Staat dem Bürger aufgezwungen werden müssen ist nur logische Konsequenz der Energiewende. Man braucht dezentrale Speichermedien (in diesem Fall die KFZ), um eine weitere Subventionierung des grünen Stroms rechtfertigen zu können. Wenn man sich anschaut, das beim jetzigen Ausbau wir schon teilweise für unseren Stromüberschuss zahlen müssen damit ihn das europäische Ausland bei den Peaks abnimmt ist traurig genug (Verbrennung von Steuergeldern).

      Nur wenn jeder Hansel ein E-Auto hat kann man überhaupt irgendwie rechtfertigen die Verspargelung der Landschaft weiter voranzutreiben. Als nächstes kommt wenn wir dann 100% aller Häuser gedämmt haben die zwangsweise Abschaffung der Öl- und Gasheizungen und es wird auf Wärmepumpen umgestellt werden müssen. Das ist der nächste "entwicklungsschritt". Vielleicht noch die eine Abwrackprämie hier und da und die gleichgeschalteten Lämmer folgen den Politikern im Kampf für eine bessere Welt.
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • Jaws schrieb:

      Tja, wenn der mobile Bürger nicht auf den Elektrobonus reagiert und keinen Tesla oder Renault Zoe kaufen will muss er eben zum Umweltbewusstsein gezwungen werden. Dazu noch die Abschaltung der AKW's und nur noch "grüner Strom" - das wird interessant. Zum Glück kommt aber der Strom aus der Steckdose.
      Die weltweiten Vorräte an fossilen Brennstoffen sind begrenzt, mittelfristig müssen wir insbesondere beim Verkehr also davon weg kommen.

      Das Problem ist allerdings, dass insbesondere linksgrüne Ideologen oder linksgrüne Politiker in ihrer eigenen Matrix zu leben scheinen und nicht weiter denken als bis zur eigenen Nasenspitze.

      Das zeigte sich unter anderem, als die Grünen in Deutschland in den späten 1990ern eine gerne auch als "Ökosteuer" bezeichnete "Umwelt(schutz)abgabe" einführten, um das Umweltbewusstsein zu fördern. Diese "Ökosteuer" betrifft aber nicht nur fossile Brennstoffe sondern unter anderem auch Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird (Solarenergie und Wasserenergie). Konsequenter Weise betrifft diese Umweltabgabe deshalb auch u.a. den öffentlichen Nahverkehr wie Busse und Bahnen. Der Luftverkehr sowie energieintensive Industriezweige sind allerdings von der "Ökosteuer" befreit.

      Ein Schelm, wer böses dabei denkt. :whistling:

      Eine vergleichbare "Ökosteuer" haben unter anderem auch die Schweiz (hier nennt man sie "Lenkungsabgabe") und Österreich.

      Bekanntlich heißt es ja, dass jede Nation die Regierung hat, die sie verdient. Weil sie die Regierung ja selber gewählt hatte. :rolleyes:

      Doch so einfach ist das mit den politischen Wahlen leider nicht. Denn europaweit fordern und beschließen derzeit nicht nur Politiker aus dem "linken" Spektrum medienwirksam ein Verbot von Fahrzeugen mit Diesel- oder Benzinmotoren. Auch konservative Politiker tun das.

      Wie eine ausreichende und vor allem auch flächendeckende Stromversorgung der Elektrofahrzeuge gewährleistet werden kann, darüber werden sich unsere "Volksvertreter" wohl erst Gedanken machen, wenn das Verbot von Diesel- oder Benzinmotoren in 15-20 Jahren in Kraft tritt. :cursing:

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    • Ratespiel - oder wie doof sind unsere Politiker!!!!!!!!!

      Ausgangslage nach verlinktem Artikel: "Die DUH argumentierte, dass die Grenzwerte für den Ausstoß von Stickstoffdioxid seit mehreren Jahren an allen verkehrsnahen Messstationen in Stuttgart um bis zu hundert Prozent überschritten würden und nur ein generelles Diesel-Fahrverbot helfe."

      Ok, wir lernen, Schtickstoffdioxid is böse, gemein, hinterhältig und irgendwie Scheiße und bringt uns Alle um.

      Also kurz nachgeforscht was die EU dazu so von sich gibt, gibt ja für Alles und Jeden irgendeine beknackte Regelung.....wo sucht man, na klar beim Bundesumweltamt......: "Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurde europaweit für Stickstoffdioxid der 1-Stunden-Grenzwert von 200 µg/m3 festgelegt, der nicht öfter als 18-mal im Kalenderjahr überschritten werden darf. Der Jahresgrenzwert beträgt 40 µg/m3. Zum Schutz der Vegetation wird ein kritischer Wert von 30 µg/m3 als Jahresmittelwert verwendet."

      aus: umweltbundesamt.de/themen/luft…hadstoffe/stickstoffoxide sagt das Bundesumweltamt

      Ok, wir lernen, Schtickstoffdioxid is böse, gemein und irgendwie Scheiße und bringt uns Alle um. Und zwar ab einem Jahresgrenzwert von 40 µg/m3. Kurzzeitig kann ich auch 200 µg/m3 vertragen. Aber die Menge ist dann schon ganz schön riskant. Zumindest auf Dauer. Ich armes Menschlein jetzt muss ich wieder Angst haben vor irgendeinem Stoff.

      Man beachte bitte das Einheitenzeichen was die Menge anbelangt.

      Und dann gibt es noch einen MAK-Wert. Das ist das da:

      de.wikipedia.org/wiki/Maximale_Arbeitsplatz-Konzentration

      Die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK-Wert) gibt die maximal zulässige Konzentration eines Stoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der (Atem-)Luft am Arbeitsplatz an, bei der kein Gesundheitsschaden zu erwarten ist, auch wenn man der Konzentration in der Regel 8 Stunden täglich, maximal 40 (42) Stunden in der Woche ausgesetzt ist (Schichtbetrieb).

      Und nun schaue der gebildete Bürger mal nach was der MAK Wert für das böse, böse, mistdreckenscheißige Stickstoffdioxid ist:

      de.wikipedia.org/wiki/Stickstoffdioxid

      Der wird bei Wiki als auch auf zig anderen Seiten mit 0,95 mg pro Kubikmeter Luft angeben.

      Man beachte bitte das Einheitenzeichen was die Menge anbelangt.

      Was stimmt nicht? :evil: 8o :cursing:











      Für wie blöd hält man die Bevölkerung. Am Arbeitsplatz darf ich ob der pösen, pösen Stickstoffdioxidmenge ja scheinbar verrecken wenn man sich den Unterschied in den Größenordnungen anschaut. Was für eine Kacke uns hier wieder aufgetischt wird. Ja lasst uns die Welt retten mit ganz viel Geld auch wenn der ganze Scheiß nix bringt. Ich lass mich so gerne verarschen.....
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • Hallo,

      die Fahrverbote für emittierende Fahrzeuge in Innenstädten waren absehbar. Ob es hilfreich ist, das unterschwellig linksgrünen Idealisten inkl. der DUH anzulasten, weiss ich nicht. Die britische Regierung ist IMO in dieser Hinsicht absolut unverdächtig - auch gibt es dort keine Energiewende, im Gegenteil, man baut gerade ein neues AKW. Und komischerweise hat die britische Regierung vor wenigen Tagen das Aus für den Verbrennungsmotor bis 2040 in GB angekündigt. Wir erleben gerade eine Trendwende in der automobilen Welt. Verbrenner-Autos haben zunehmend das Geschmäckle einer Dampflok im Vergleich zur E-Lok. Das ist bei weitem keine Leistung der grünen Politiker, es fällt ihnen eher in den Schoss und schneller, als ihnen lieb ist (vgl. BaWüs MP Kretschmann). Dass bei diesem Strukturwandel in der Autoindustrie ganz massiv Arbeitsplätze wegfallen bzw. nach Asien verlagert werden ist so klar, wie das Amen in der Kirche. Konservative Meinugnsmacher versuchen nun noch schnell das ganze den Linken und Grünen in die Schuhe zu schieben, um daraus kurzfristig politisches Kapital schlagen zu können (BT-Wahl im September in D). Die Frage ist, ob das Wahlvolk auf den Schmu reinfällt.
      Was jetzt gefragt ist, ist aktive Strukturpolitik: die bisherige Autoindustrie mit Autos aus Eisenblech und Verbrennungsmotoren wird es in 10 Jahre in Europa nicht mehr geben. Vergleiche Stahlindustrie, Kohle, Elektroindustrie, Textil usw. Wir werden weiterhin solche Autos kaufen können, aber halt importierte aus Asien. Und wir werden sie weiter nutzen können - nur nicht in den Innenstädten und wahrscheinlich mit immer teurer werdenden Steuersätzen.

      Daneben werden E-Autos auf den Markt kommen. Die klassische Autoindustrie wird sie aber nicht produzieren. Das ist gegen ihre Prinzipen: die Mehrheitseigner von Daimler & Co. sind arabische Ölmultis. Diese werden nicht so blöd sein, den Ast abzusägen, auf dem sie sitzen: wenn ihre Autofabriken keine Verbrennerautos mehr verkaufen, dann geht auch die Ölnachfrage zurück. Ganz simple Rechnung.

      Die E-Autos werden vermutlich von Fabriken gebaut, hinter denen finanzstarke Internetkonzerne (Apple, Google, Amazon) stehen und die werden zunächst mit ihren bisherigen Zulieferern (Foxconn etc.) reden, als mit den angestaubten Werken der europäischen Autoindustrie und deren Zulieferern.

      Das ganze wird ein wirtschaftliches Erdbeben, mit für jeden massiv spürbaren Folgen bei uns geben, dagegen sind Flüchtlings- und Finanzkrise pipifax, weil diese beiden Krisen für die Mehrheit der Bürger eher mediale Krisen sind, als persönlich erlebte Krisen (ok, manch einer mag jemand kennen, der jemand kennt, der jemand kennt, der Silvester in Köln war).

      Gleichzeitig ist das ganze ein Wirtschaftskrieg. Dass der VW-Skandal in den USA "aufgedeckt" wurde, ist kein Zufall. Dort fing VW an, den bluetec Diesel im PKW hoffähig zu machen. Die US-Autoindustrie hatte hier absolut nichts vergleichbares. Sie hat aber gesehen, dass in Europa Diesel-PKW bald 50% Marktanteil haben. D.h. die US-Autobranche war durch VWs Diesel-PKW existenziell bedroht. Der Rest ist bekannt.

      Es kommen - mal wieder - mehrere von den meisten vollkommen unvorhergesehene Faktoren zusammen ("plötzliche" Trendwende zugunsten E-Autos, US-Abwehr der VW-Diesel-Invasion) und wirbeln die Wirtschaft und Gesellschaft massiv durcheinander.

      Grüsse

      Tom
    • Bärti schrieb:

      Ratespiel - oder wie doof sind unsere Politiker!!!!!!!!!
      Ein altes Sprichwort besagt:

      "Wer wird schon Politiker, wenn er etwas kann?"

      Nachtrag:
      Da zumindest in Europa die Politiker nicht "auf Lebenszeit" gewählt werden, befinden sie sich quasi ständig im Wahlkampfmodus. Denn nach der Wahl ist vor der Wahl.

      Zudem machen viele Wähler bei Wahlen ihr "Kreuzchen" aufgrund eines Bauchgefühles meist bei dem, der die wohlklingendsten Versprechungen macht oder bei der Partei, die sie "schon immer gewählt haben". Dadurch ersparen sie sich eigenständiges Nachdenken.

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    • @Tom: es ist in erster Linie ein Wirtschaftskrieg. Ohne politisch erzwungene Trendwende wird man den Vorsprung der deutschen Automobilindustrie nicht brechen können, deshalb dieser Ansatz. Sehen wir ja ganz gut wer und was (z.B. Tesla) zur Zeit in der 2ten Reihe aufgebaut wird, damit der (deutsche) Kuchen sich späterhin globaler verteilt wird.

      Und wir sind so dämlich und spielen mit......
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • Ich stimme Euch Allen zu - vor Allem @Bärti spricht mir mal wieder aus der Seele.

      Als Nebeneffekt dieses Stunts wird es zwangsläufig so kommen, daß sich "arme" Leute bzw. die unteren Einkommensschichten dann auf den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad beschränken werden müssen.

      Ich für meinen Teil konnte mir bisher immer nur Gebrauchtwagen bis max. 5.000,00 € leisten. Das wird sich auf absehbare Zeit nicht ändern - einen Neu- oder Jahreswagen könnte ich nur auf Pump kaufen, wenn überhaupt.
      Einen Gebrauchtwagenmarkt wie dieser Tage, wo es für jeden Geldbeutel ein Auto gibt wird es bei den Stromern nicht geben - wenn überhaupt dann wesentlich später. Wobei hier ja auch die Frage der Haltbarkeit ins Spiel kommt. Ich behaupte jetzt mal ganz frech, daß die Autos der Zukunft keine Viertelmillion Kilometer aus dem Handgelenk schütteln - wenn man nicht sogar voll zuschlägt, was geplante Obsoleszenz angeht.

      OK - bis 2040 fließt noch viel Wasser den Rhein runter...
    • In der Schweiz wurden die Dieselautos als energieeffizienter eingestuft als die Benzinautos. Überall wurden die Diesler als DIE Lösung verkauft. Viele sind umgestiegen. Weil, man muss wissen, dass man im Kanton Bern mit höheren Steuern bestraft wird, sollte das Auto nicht zumindest der Energieeffizienzklasse C entspricht. Vielleicht kann da @Jaws etwas zu den Steuern in der Innerschweiz sagen.

      Wie auch schon von @Jaws sanft angedeutet, möchte hier die Sache richtig ansprechen.
      Bei der letzten Volksabstimmung wurde beschlossen, dass keine AKW mehr gebaut werden dürfen, dass der Atomausstieg forciert werden soll, dass alternative Energien gefördert werden sollen UND es wurde die Grundlagen gelegt, dass jeder energieeffizientere Geräte und Fahrzeuge einsetzten MUSS. Wenn nicht zahlt man einfach mehr und bekommt noch zusätzliche Steuern aufgebrummt.

      So, das ist ja alles sehr lobenswert. Aber von wo soll der Strom kommen? Geothermie geht nicht, die Städte haben es versucht. Windräder aufstellen harzt, die Anwohner wollen sie nicht. Photovoltaik wird bei uns nicht gefördert und es hagelt Einsprachen wegen dem Ortsbild!!!

      Mehr Güter auf der Bahn, mehr Elektrofahrräder und -fahrzeuge und man spricht sogar davon, dass Elektrolastwagen die Güter in die Ballungszentren bringen. Ölheizungen werden rausgerissen und durch Wärmepumpen ersetzt.....

      Von wo bitte kommt der Strom? Ich denke die Energiewende ist eingeläutet, aber bei uns geht das nach folgenden Ansätzen. Die Bürger mit Steuern und Strafen zum Sparen bewegen. Ich blicke nicht durch, was unsere politischen Marionetten da geritten hat.

      Gruss Xeore, am Computer und nicht an der Schiefertafel.
      Bis zum bitteren Ende...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Xeore ()

    • Es wird auch hier heisser gekocht als gegessen. Am Ende wird die Energiequelle gewählt die am effizientesten ist. Es wird nicht Wind oder Sonne sein weil Strom verbraucht werden muss wenn er gemacht ist und nicht gelagert werden kann. Somit bleiben Wasserkraft-, Atom-Kraft und fossile Brennstoffe.
      Es gibt nur einen Weg das teilweise zu umgehen und das ist Verzicht. Verzicht heisst aber auch nichts verdienen, also kein gangbarer Weg für Politik und Wirtschaft.
      Somit wird die Trommel Klimawandel weiter und lauter geschlagen, denn damit lässt sich richtig fett Kohle machen. Mittlerweile ist Globalwarming ein so grosser Wirtschaftszweig, dass man alle Mundtot machen muss die das Gegenteil behaupten. Denn sollte "wissenschaftlich" das Gegenteil "bewiesen" werden würde das eine Weltwirtschaftskrise auslösen.

      Bei uns fährt man für die Nahbelieferung der Lidl Filialen auch mit Elektrolastwagen. Den Strom beziehen sie aber aus der Steckdose auch wenn es Windstill ist und die Sonne nicht scheint.
    • Wie blöd muß man eigentlich sein, um Politiker werden zu können? ?(

      Der Diesel - Abgasskandal, wo Schadstoffwerte mittels Software "runtergerechnet" wurden, ist noch in vollem Gange. Und obwohl die Autobauer wegen diesem bösen Trick bestraft wurden, sollen sie in Stuttgart genau ebendiesen wieder anwenden.

      Ich wage mal einen Blick in meine Glaskugel: Ab EURO 7 kommt nur nur noch heiße Luft aus dem Auspuff, und ab EURO 8 filtert der Motor sogar vorhandene Schadstoffe aus der Umgebung raus.
      Ab EURO 10 ( EURO 9 wird übersprungen, wie bei Winzigweich) kann der Autofahrer mittels Bordcomputer zwischen den Duftnoten Rose, Veilchen oder Bergfrühling wählen.

      Zynismus AUS.

      Grüsse Peter
      An sich ist nichts weder gut noch böse;
      das Denken macht es erst dazu.



      William Shakespeare
    • Bis es eine ausgereifte Technik zur Energiespeicherung (Batterien) aus erneuerbaren Energien gibt oder eine Umwandlung in speicherbare Energieformen (Strom zu Gas oder Schwerkraftwerke die durch die erneuerbaren Energien gefüllt werden in den Zeiten der Überproduktion) ist die Energiewende ein Zuschussgeschäft zu Lasten des Bürgers. Ausgereift bezieht sich hierbei auf wettbewerbsfähig gegenüber der konventionellen fossilen Energieträger.

      Die Umweltbillanz von z.B. E-Autos ist verherend, wenn man sich die benötigten Energien und Materialien anschaut die für die Herstellung des KFZ aufgewendet werden müssen genauso wie die dann notwendigen Batterietauschaktionen weil die Speicherkapazität trotz was weiss ich für intelligenter Ladezyklen doch immer abnimmt. Hierzu ein schöner Artikel aus der Süddeutschen:

      sueddeutsche.de/auto/zwiespael…ger-als-gedacht-1.2748493

      Das einzig gute an der Energiewende ist, dass wir uns von den ölproduzenten unabhängig machen. Das ist die einzig wirklich positive Wirkung. Beim ganzen Rest wird in allen Bereichen immer wieder die grüne Energie schöngerechnet. Und auch die Unabhängigkeit von den Ölproduzenten hat oder hätte ihren Preis. Wenn grosse Teile des Nahen Ostens ihr Geschäftsmodell verlieren was wird dann passieren? Genau, Abwanderung in unsere Breitengerade weil die Leute da keinen Job mehr finden und das spärliche Sozialsystem kollabiert. Die Anfänge davon sieht man ganz ganz zart in Saudi Arabien, wenn man die Augen auf macht.

      Und ohne sinvolle, marktfähige Speichermedien müssen wir auf Dauer nur eine Sache machen: zahlen, zahlen, zahlen und das für eine schöngerechnete Umweltbillanz wo (sofern überhaupt vorhanden) hier ausgegeben Milliarden an Euros durch irgendwelche Schwellenländer oder Drittweltstaaten binnen Tagen verfrühstückt werden was die Globalbillanz für die Umwelt anbelangt.
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • Hallo @Bärti

      Da gehe ich voll und ganz mit dir einig. Ergänzen möchte ich nur noch, dass der Verzicht auf fossile Brennstoffe noch den Nebeneffekt hat, dass weniger Geld in die von den USA unterstützten Kreise von "Terroristen" fliessen kann. Diese sind, dies gilt als bewiesen, massgeblich von einigen Öl fördernden Staaten finanziert. Die USA verdienen da natürlich fleissig mit und die Rüstubgsfirmen können ihre Maschinerie am Laufen lassen.
      Bis zum bitteren Ende...
    • @Xeore

      Also im Nidwaldischen wird nach Hubraum versteuert, egal ob Benzin, Diesel oder Spiritus. Wie es bei rein elektrischen Fahrzeuge läuft - keine Ahnung, hat mich irgendwie nie interessiert.

      Sofern mir bekannt geht es im Kanton Luzern auch nach Hubraum, Fahrzeuge ohne Kat oder mit Typenschein X dürfen 30% Strafsteuer zahlen. Ganz geil fand ich die Nummer, welcher der Luzerner Fiskus aufgrund leerer Kassen durchgezogen hat - sogar sehr kurzfristig: Bis und mit 2016 haben Hybrid-, Gas- und Elektrofahrzeuge einheitlich Fr. 47.-- Steuern bezahlt. Anfang Januar wurde beschlossen diese Fahrzeuge nun nach Leistung zu berechnen. Somit ist ein Tesla nun bei etwa 890.--, ein I3 um die 400.--

      Fazit: Es geht in erster Linie um das liebe Geld. Dazu kann man bei den rollenden Laptops im Namen der Sicherheit auch problemlos jegliche Überwachungs- und Kontrollsoftware laden.

      Ich warte auf den Tag, wo diese Karren grossflächig von Hackern heimgesucht werden. Im kleinen hat das ja schon mal geklappt.
      Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man Schönes bauen. - JWvG
    • Jaws schrieb:

      @Xeore

      Also im Nidwaldischen wird nach Hubraum versteuert, egal ob Benzin, Diesel oder Spiritus. Wie es bei rein elektrischen Fahrzeuge läuft - keine Ahnung, hat mich irgendwie nie interessiert.
      Bei uns im Solothurnischen bezahlt man auch nach Hubraum. Für Hybride gelten die normalen Tarife und reine Elektrofahrzeuge sind (noch) gänzlich von der Verkehrssteuer befreit.
      Letzteres finde ich jedoch auch nicht in Ordnung, denn auch diese benutzen ja die Infrastruktur und sollten mMn eine fixe Gebühr an den Unterhalt entrichten.
      Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.
      -George S. Patton-
    • Es ist leider seit Jahren so, dass man bei der Umweltdiskussion gerne mit aus dem Zusammenhang gerissenen Angaben arbeitet. Bei den Auto-Abgasen gelten vor allem Ruß- und Feinstaubpartikel sowie Stickoxide (NOx) als gesundheitsschädlich (aus NOx entsteht durch Sonneneinstrahlung Ozon, welches die Atemwege reizt). Da Dieselmotoren aktuell wegen der Manipulation bei den Abgaswerten in Verruf geraten sind, versucht die DUH mit Nachdruck in Stuttgart ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge durchzusetzen. Dass insbesondere die modernen Benzinmotoren mit Direkteinspritzung im Stadtverkehr oft gleichviel oder sogar mehr Stickoxide, Ruß und Feinstaub produzieren als Dieselmotoren (siehe hier, hier und hier), das wird gerne (vorsätzlich?) verschwiegen.

      Verschwiegen wird auch, dass nicht alleine Stickoxide oder Feinstaub zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt, sondern dass es vielmehr auf ein Zusammenwirken verschiedener Faktoren ankommt. (Nachtrag: insbesondere der Feinstaub ist hier wohl verdächtig.) Verschwiegen wird auch, dass man bereits durch eine simple Begrünung der Innenstädte mit Bäumen etc. eine deutliche Verbesserung der Luftqualität erreichen kann. Denn Bäume filtern nicht nur die Luft, der Stickstoff aus den NOx fördert indirekt auch ein vermehrtes Pflanzenwachstum. Aber solche Aussagen passen natürlich nicht zum Lieblings-Feindbild der Umweltschützer, dem Autoverkehr.

      Mit Statistiken lässt sich schließlich fast alles beweisen. ;) Wenn das so weitergeht, dann fordern Gesundheitsapostel wie die DUH bald noch, dass auch Betten verboten werden. Denn die Statistik belegt, dass auch heute noch die meisten Menschen in einem Bett sterben. Betten sind somit als lebensgefährlich zu betrachten!

      Oder ein Sonnenverbot. Denn die UV-Strahlen der Sonne sind die häufigste Ursache für Hautkrebs.

      Oder sie fordern ein Schwimmverbot. Nach Schätzungen der non-profit-Organisation „Blausand.de“ kommen in Europa jedes Jahr schließlich mindestens 20.000 Menschen bei Badeunfällen ums Leben. Schwimmen muss daher ebenfalls als lebensgefährlich oder tödlich betrachtet werden. Da Badeunfälle überdurchschnittlich oft bei Männern vorkommen, werden die Krankenversicherer bestimmt bald die Versicherungsgebühr für Männer erhöhen, falls diese auch schwimmen und somit eine "Risikosportart" betreiben.

      Und wie wäre es mit einem Heizverbot im Winter? Denn selbst bei den Heizkraftwärken für Fernwärme entstehen NOx bei der Wärmerzeugung.

      Am besten fordert man auch gleich noch ein gänzliches Winterverbot, denn seit 1991 sind in Deutschland hunderte Menschen durch Unterkühlung gestorben. Andere ziehen sich Erfrierungen von Gliedmaßen zu, die anschließend womöglich amputiert werden müssen.

      Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Elchdoktor () aus folgendem Grund: Nachtrag zum Thema Feinstaub, sowie Korrektur von Tippfehlern.