Leckere Brötchen selbst gemacht

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    • Leckere Brötchen selbst gemacht

      Wie versprochen, gebe ich hier mein neues Rezept weiter, wie ich meine Brötchen selber backe.

      Der Vater des Gedanken war: Ich wollte meine abgelaufenen Mehl - Reserven verbacken. Also fahndete ich bei Youtube nach vielversprechenden Rezepten und wurde auch fündig.
      Hier nun das Ergebnis:

      In einer Kunststoffschüssel verrühre ich ein Drittel eines Hefewürfels mit einem knappen Esslöffel Honig. Die Hefe löst sich darin richtig auf.
      Während ich die Vorbereitungen treffe, stelle ich meinen Backofen auf 40 Grad ein.
      Nun gebe ich auf meine Hefe-Honig - Mischung 100 Gramm Dinkel und 200 Gramm Weizenmehl. Dazu kommt ein gestrichener Teelöffel Salz.
      Das vorher bereitgestellte lauwarme Wasser ( 180ml, nicht über 40 Grad ) gieße ich jetzt nach und nach in meine Mischung und verrühre alles
      mit einer Gabel - solange, bis ich den Eindruck habe, dass der Teig nicht mehr an den Händen kleben bleibt, wenn ich ihn von Hand weiterknete.
      Es macht nichts, wenn das Ganze noch ein bisschen krümelig wirkt. Beim verkneten von Hand - wofür ich den Teig aus der Schüssel nehme,
      wird er immer homogener. Wenn der Teig noch zu feucht ist, streue ich wieder neues Mehl auf meine Arbeitsplatte und arbeite es auf diese Weise
      weiter ein. Das Kneten von Hand dauert bei mir etwa 5 -10 Minuten.
      Wenn nun der Teig fertig geknetet ist, also nichts mehr klebt, forme ich ihn zu einer etwa 25 cm langen Rolle. Nun portioniere ich ihn mithilfe eines Messers in 6 Teile.
      Den auf 40 Grad vorgeheizten Backofen schalte ich jetzt aus.
      Danach rolle ich die Portionen in meinen beiden Händen unter leichtem Druck zu Kugeln. Diese klopfe ich etwas platt - so etwa zwei Finger hoch.
      Diese Teiglinge lege ich auf ein Backblech, das ich vorher mit einem Blatt Backpapier ausgelegt habe.
      Das Backblech schiebe ich in den leicht vorgeheizten Backofen und hänge über den Griff der Backofenklappe ein Tuch, damit durch die Scheibe kein Licht einfällt.
      Die Teiglinge benötigen zum Aufgehen Dunkelheit und Wärme ( nicht über 40 Grad, da sonst die Hefe kaputt geht ).
      Die Teiglinge bleiben etwa 40 MIn. im Backofen. Danach nehme ich das Backblech mit den Teiglingen heraus und stelle den Ofen auf 180 Grad ( bei Umluft! ein Backofen ohne Umluft
      benötigt etwa 200 Grad).
      Während der Ofen aufheizt, schneide ich die Oberfläche in der Mitte der Teiglinge einmal leicht ein. Nun bestreiche ich die Teigl. mit Milch, die ich zum anwärmen auf Raumtemperatur
      kurz vorher aus dem Kühlschrank genommen habe.
      Wenn man will, kann man jetzt noch Körner, Sesam oder sonstwas d`raufstreuen. Meine Frau bevorzugt Kümmel, den ich zu diesem Zweck mit etwas grobem Meersalz mische.
      Weil mein Ofen die Temperatur dann noch nicht erreicht hat, lasse ich die Jalousie herunter, damit der Teig bei Dämmerlicht noch ein bisschen weiter gehen kann.
      Nach insgesamt etwa 15 Min. hat mein Umluftherd die 180 Grad erreicht. Ich stelle nun die Temperatur auf etwa 170 Grad zurück und schiebe das Backblech mit den Teiglingen
      in den Backofen.
      Nach etwa 17 - 18 Min. sind die Brötchen Goldbraun. Ohne Umluft muss der Herd auf 200 Grad stehen bleiben und die Brötchen brauchen etwa 25 Min. . Ihr müßt das
      selbst ausprobieren, da ich selbst ja nur den Umluftherd habe.
      Wenn ich nun die fertigen Brötchen aus dem Backofen nehme, sie etwas abkühlen lasse und danach esse, ist das für mich ein richtiges Geschmacks - Erlebnis.
      Mir persönlich schmecken sie deutlich besser, als gekaufte.
      Anfangs hatte ich nur reines Weizenmehl verwendet, das schmeckte auch schon gut, aber mit der Mischung ein Drittel Dinkel - zwei Drittel Weizenmehl, schmeckt es noch besser.

      Demnächst probiere ich mal `ne Mischung aus Roggen - und Weizenmehl. Wenn Euch das interessiert, schreibe ich dann mal, wie das geschmeckt hat.

      Bis dahin - liebe Grüße

      - Ingo -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ingo ()

    • kappa3 schrieb:

      Wie verhält sich das Rezept, welches Du mit überlagerten Mehl ausprobiert hast, im Vergleich dazu mit frischen Mehl? Mich würde da brennend interessieren, ob es da - besonders bei Weizenmehl - Unterschiede gibt.
      Mir war kein Unterschied aufgefallen. Aber ein Monat über dem MHD ist ja nicht so sehr viel. Bin mal gespannt, wie es schmeckt, wenn das Mehl ein Jahr überlagert ist,
      falls es bei mir so lange überlebt.

      Schöne Grüße
      - Ingo -