Rasieren im Krisenfall

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    • Rasieren im Krisenfall

      Hi Folks,

      wie würdet ihr Rasieren im Krisenfall angehen?

      Bitte keine Diskussion darüber, dass Bart tacticooler ist.

      Ich muss mich rasieren, da ich bei längerwuchernden Bart leider ein Hautekzem bekomme.

      Daher mache ich mir Gedanken, wie ich in der Krise eine halbwegs vernünftige Rasur hinbekomme.

      Auch ein 3 - 5 Tagebart geht, länger andauernd wird´s immer kritisch.

      Danke im voraus für eure Ratschläge.
    • Ich hab auch gut 100 Klingen und einige Rasierhobel - nur vertrag ich wiederum das Glattrasieren nicht - wird aber keinem interessieren in der Kriese.
      So eine Haarschneidmaschine ohne Strom hab ich auch noch irgendwo rumliegen - hat mein Opa immer bei einem Kriegskollegen gebraucht (Opa war Zimmermann und Jäger...).
      LG
      wiki

      =: Wo versteckt man am besten ein Sandkorn? -> In der Wüste... :=
    • Leute die zu Hautekzemen tendieren kann ich nur empfehlen:
      Rasieren mit Rasiermesser und Seife. Wem das Messer zu "gefährlich" ist nimmt einen Hobel und Rasierklingen.
      Beispiel Hobel der Fa. Merkur.
      Rasierwasser "Pitralon", aber nur das Original aus der Schweiz, also in der braunen Flasche (kriegst du hier überall). Mag sein dass es besser riechende Wässerchen gibt, aber für die Haut was vom besten. Nicht die für D und A hergestellten. Die haben eine andere Rezeptur. Gibt noch andere sehr gute Rasierwasser. Aber die sind teurer oder nicht einfach zu finden.
      Auf den entsprechenden Webseiten bzw. Foren wie "Nassrasur.com" oder "gut-rasiert.de" sind unzählige Leute mit dem selben Problem zu finden und allen wurde geholfen.
      In diesen Foren geht es zu wie hier. Aber Achtung, auch dieses "Hobby" hat Suchtfaktor :D

      Gruss, Worber (frisch gehobelt)

      Nachtrag: Den Fehler den die meisten machen ist dass sie anstelle einer richtigen Rasierseife Dosenschaum benutzen. Also das richtige Werkzeug aber die falschen Mittel dazu.
      Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.
    • Nur so am Rande und das im Ernst.
      Der letzte grosse innovative Schritt bei der Rasur hat vor 2000 Jahren stattgefunden. Der Schritt von der Bronze zu Eisen.
      Und übrigens gehört der Stahl aus der die Titanic gebaut wurde zu den besseren Rasiermesserstählen. Hat nur den Nachteil beim Schiffsbau dass er unter kälte spröde wird. Resultat ist bekannt.

      Gruss, Worber
      Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.
    • Servus, die Sache mit dem Ekzem hatte ich auch. Warst Du damit mal beim Hautarzt? Bei mir war es eine Bartflechte durch Hefekulturen.

      Das Anti- Pilz Zeugs hat nicht so gut geholfen, also habe ich die befallenen Stellen mit Teebaumöl bestrichen. Nach drei Tagen hörte der starke Juckreiz auf und nach zwei Wochen war alles verheilt. Auch Apfelessig soll helfen, weil er den PH Wert ins saure verschiebt.

      Bitte nur auf eigene Verantwortung nachmachen; mein Hautarzt ist fast ausgeflippt, als ich ihm das mit dem Teebaumöl erzählte, vor allem weil ich es nicht verdünnt habe.

      Aber seither wächst der Bart ganz ungestört, Hautprobleme hatte ich seither keine mehr.
      Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
    • Hallo,

      das Thema hatten wir im Hygieneartikel-Threadauch schon mal. Dort habe ich meine Elektro-Schermaschine erwähnt, die recht lange mit einer Akkuladung durchhält und das Thema "Friseur" im Krisenfall auch mit abhakt. Da kriegt man zwar keine superglatte Babypopo-Rasur mit hin, aber nen "0,5-Tage-Bart" und damit kann ich leben. Ein 3-Tage-Bart ist damit perfekt zu pflegen.

      Das Problem der Akkuladung kriege ich als E-Techniker auch im Krisenfall hin...

      Beim stromlosen Nassrasieren hab ich mit den ganz normalen Wechselklingen vom Typ Gilette Sensor eigentlich gute Erfahrungen gemacht. Mit einer Klinge komme ich bei täglicher Rasur etliche Wochen aus, ein 10er Set reichte mir 1-2 Jahre. Die Klingen mögens nur nicht, sich durch längere Stoppeln kämpfen zu müssen, dann sind sie sehr schnell stumpf.

      Grüsse
      Tom
    • Semper Fi schrieb:

      Servus, die Sache mit dem Ekzem hatte ich auch. Warst Du damit mal beim Hautarzt? Bei mir war es eine Bartflechte durch Hefekulturen.

      Das Anti- Pilz Zeugs hat nicht so gut geholfen, also habe ich die befallenen Stellen mit Teebaumöl bestrichen. Nach drei Tagen hörte der starke Juckreiz auf und nach zwei Wochen war alles verheilt. Auch Apfelessig soll helfen, weil er den PH Wert ins saure verschiebt.

      Bitte nur auf eigene Verantwortung nachmachen; mein Hautarzt ist fast ausgeflippt, als ich ihm das mit dem Teebaumöl erzählte, vor allem weil ich es nicht verdünnt habe.

      Aber seither wächst der Bart ganz ungestört, Hautprobleme hatte ich seither keine mehr.
      Es IST eine wiederkehrende Bartflechte und die bekomme ICH mit Nassrasur und sorgfältiger Gesichtswäsche jedenfalls weg.

      Sobald aber der Bart länger wird, beginnt die Geschichte von vorne.

      Ich kann das bis zu einer Woche, notfalls zwei Wochen so treiben, dann muss der Bart ab.
    • Semper Fi schrieb:

      Das Anti- Pilz Zeugs hat nicht so gut geholfen, also habe ich die befallenen Stellen mit Teebaumöl bestrichen. Nach drei Tagen hörte der starke Juckreiz auf und nach zwei Wochen war alles verheilt. Auch Apfelessig soll helfen, weil er den PH Wert ins saure verschiebt.

      Bitte nur auf eigene Verantwortung nachmachen; mein Hautarzt ist fast ausgeflippt, als ich ihm das mit dem Teebaumöl erzählte, vor allem weil ich es nicht verdünnt habe.
      @Semper Fi

      Immer dran denken: Wer heilt, hat recht! :)

      Gruß Peter
      An sich ist nichts weder gut noch böse;
      das Denken macht es erst dazu.



      William Shakespeare
    • Don Pedro schrieb:

      Gestern habe ich mir folgende Teile bei Amazon bestellt:
      amazon.de/gp/product/B01N7P3UI0
      amazon.de/gp/product/B06XZPQM9R

      Nass Rasierer mit "echten" Rasierklingen. Ich bin schon neugierig wie das Teil funktioniert, ich habe sowas noch nie ausprobiert. Mal ein paar YouToube Videos dazu anschauen :P

      Du wirst dich (anfangs) etwas mehr schneiden, als mit Gilletezeugs etc. Mein Vater hatte sowas in Verwendung, ganz ohne Schnitte ging es nie. Passend dazu gibt´s einen Alaun? - Stift (hoffe, ich schreib das Wort richtig). Überhaupt: klassische Rasierseife im Block und ein Rasierpinsel wäre passend dazu.
    • Grundsätzlich halte ich es so wie @tomduly. Ich habe einen Akku-Haarschneider / Barttrimmer - als Techniker bekomme ich das Teil auch bei Netzausfall geladen. :thumbup:

      Was die Naßrasur angeht: Ich persönlich habe mitterweile alles ausprobiert, was der Markt hergibt. Nonplusultra für meinen Bartwuchs sind diese Mach3 Klingen von Gilette was Standzeit, Schärfe und Hautirritation angeht am besten. Es gibt davon 20er Packungen, dann wird der Preis schon etwas freundlicher.

      Dem Dosenrasierschaum habe ich abgeschworen, ich verwende Rasiercreme und Pinsel. Seit dem auch keine Hautirritationen mehr. :thumbup: