Prepper Zweiräder mit Motor

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    • Prepper Zweiräder mit Motor

      ich bin mit 14j bis18j überall hingefahren mit meinem mofa. jetzt bin ich 30j und verwende mein mofa nur noch just for fun aber im hinder kopf das das auch mein versicherung ist um weg zukommen. anhänger drann und dan kan man damit überall hin wo man will. :thumbsup:

      @Unabhängiger danke für die ide mit neuem thema :thumbsup:
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      Gruss Town&Country
    • Es kommt immer auf die Situation an, aber generell denke ich das man mit einem 2 Rad leichter durch den Stau kommt als mit einem 4 Rad.

      Das ist mein Roller, eine Piaggio Beverly 350ie Sport Touring ABS/ASR, hinten habe ich noch einen Koffer drauf. Und da kann man schon einiges zuladen. Weniger als im Auto, mehr als auf einem Fahrrad.
      Auf den Rücksitz kommt noch eine wasserdichte Tasche, seitlich davon sind dann 2 x 5 L Benzinkanister "montiert". Da drauf würde ich dann eine weitere Tasche oder eine EuroKiste geben, je nach Situation und/oder Notwendigkeit. In den Fußraum kann ich auch noch eine Tasche stellen. Wenn ich dann noch den Koffer packe und einen Rucksack umschnalle, dann habe ich schon Platz für eine Menge Material.
      BugIn ist zwar mein Plan, aber die Flucht mit meinem Roller ist eine von mehreren Alternativen.
    • Hab 2 Zweiräder:

      1 x Zündapp R50 Roller:



      Und dann noch eine Zündapp K 200 (Bilder sind vor der Restaurierung, hab im Augenblick keine neuen Fotos da):



      Komplett auseinander genommen und Rahmen überholt:



      Motorblock poliert:



      Sozusagen wieder Neuzustand.....
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • Dass es sowas noch gibt?
      Mein letztes Mofa mit 2 Gang-Automatik ist auch schon wieder locker 15 Jahre her. Möglicherweise war es auch ein Sachs.

      Mofas mit 2-Gang-Handschaltung kenne ich zwar auch noch, durfte auch schon selber damit rumfahren, aber in der Schweiz sah ich solche Mofas irgendwie noch nie.

      Selbst meine 2-Gang-Automatik empfand ich schon als eine Seltenheit. Und meins war vom Gewicht her auch noch übelst schwer. Ganz im Gegensatz zu einem einfachen Puch oder was das war, dass ich später hatte. Da konnte man dann aber auch nur einfach Gas geben oder kein Gas geben.

      Als letztes hatte ich dann einen 50ccm-Roller von Honda.

      Sollte ich mir irgendwann wiedermal ein Motorrad oder Roller anschaffen, wird es natürlich eine 125ccm-Maschine. Ich weiss aber nicht, ob es dann ein Elektro- oder Benzin-Antrieb wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von noxis ()

    • 2-Gang Sachs zu finden ist nicht schwer in der Schweiz. Allerdings je nach Zustand ziemlich teuer.

      Mein 2-Takter war restaurierungsbedürftig, aber ziemlich komplett. Also 1x Komplettzerlegung und neu aufgebaut. Inzwischen hat sich das Zweirad als sehr zuverlässig herausgestellt.
      Hat bei Lieferung so ausgesehen.
      Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man Schönes bauen. - JWvG
    • Ich gehe davon aus, dass man in Deutschland keine Zulassung für das Motoped bekommt. Keine Zulassung bedeutet idR keine Versicherung bedeutet in Deutschland Straftat(!) wenn man es im öffentlichen Verkehr bewegt. Wie es in Ö und CH aussieht weiß ich nicht.

      Nur für de Apokalypse ist es wahrscheinlich ein recht teures Spielzeug, Fragen die sich mir stellen:

      1. Wo bekomme ich das Gepäck unter und wieviel davon?
      2. Haben die Pedale irgendeine sinnvolle Funktion? Ich kann keine Gangschaltung erkennen, entweder ist die Übersetzung so, dass ich bei 45km/h mittreten kann oder sie ist so, dass ich das Ding ohne Motor bewegen kann, aber beides zusammen ginge mit nur 1 Gang nicht. Wenn ich mir das erste Bild anschaue, dann scheint die Bodenfreiheit bei den Pedalen eher gering zu sein und hier ist das Fahrwerk ja noch nicht mal eingefedert. Ich sehe nicht, wie das ffroad funktionieren soll, aber evtl täuscht ja die Perspektive?
      3. Wie laut ist es?
      4. Wie weit komme ich mit einer Tankfüllung bei sagen wir mal 40km/h Durchschnitt auf überwiegend ebener Strecke?

      Alternativen in Deutschland existieren in Form der speed Pedelecs. Davon gibt es zahlreiche Varianten. Es sind halt keine Langstreckenfahrzeuge, wenn man überwiegend schnell fahren möchte...

      Hier mal mein motorisiertes Radl vom letzten Treffen auf der Lütsche. Das Ding fährt heute legal 25km/h, wenn man die ca. 50g schwere Konsole gegen eine ander tauscht fährt es 45km/h.

      Verpackt ist hier ein 2 Personenzelt, der typische Campingkram, ein zweiter Akku, ein Schlauchboot und sogar noch ein Faltstuhl. Am Rücken hatte ich noch einen kleinen Rucksack mit den Paddeln und etwas Kleinkram, den man hier nicht sieht...

      Das ist aber alles noch verbesserungsfähig...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Interessant das müsste man mahl Probefahrten und testen, währe eine Option aber mit dem immatrikulieren könnte es schwierig Werden Typen genemigun in der Schweiz. Ev mit mofa Ausweis.
      Der preis ist doch noch hoch, dann würde ich eher ein mofa so aufbauen das ein wenig Verbrennungsoptimierter leuft und demenschprechend Gelände gängiger machen, und du hast ein mofa das einen Ausweis besitzt. :thumbsup:
      Gruss Town&Country

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Town&Country ()

    • Sam Hawkins schrieb:

      @ Cephalotus: Auf welches Gewicht bist du mit deinem Radel beladen etwa gekommen? Kann so etwas mal auch um ein Hindernis rumtragen oder muss man dazu die Packsäcke demontieren?

      Hab's nicht gewogen. Das Basisrad wiegt so 14kg (war mit 370 Euro auch eher billig), der komplette Antrieb wiegt ca. 7kg. Das Gepäck schätze ich auf 25kg, wobei das auch nicht extra optimiert war. Ein bissl mehr wäre schon gegangen.

      Da mich das sch... Navi auf ein Stück 4-spurige Straße mit Leitplanke geführt hat (hab auch nicht richtig aufgepasst) und mir weder weiter fahren noch umdrehen sinnvoll erschien musste ich's tatsächlich über die Leitplanke und durch einen steilen Abhang mit Graben tragen um wieder zurück auf die Nebenstrecke zu kommen. Dazu habe ich die Packtaschen abgemacht, mit den Ortlieb Taschen geht das ja schnell.

      Ideal ist das Setup sicher noch nicht. Für 2017 möchte ich mir einen Solaranhänger bauen. Die meisten Komponenten hab ich schon, grüble aber noch über das Anhängermodell nach. Vom Prinzip her gefällt mir der Tout Terrain Mule ganz gut. Mal schauen. Realistisch ist das aber nur eine Spielerei, im Winterhalbjahr dürfte der Nutzen bei uns eher gering sein, mal davon abgesehen dass Zweirad Fahren über lange Distanzen im Winter eh nur mäßig spaßig ist. Da ich auch jetzt jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre (aktuell mit 2WD Antrieb und Spikereifen) hab ich davon ungefähr eine Vorstellung.

      Im Katastrophenfall könnte man sich aber evtl. an Solarmodule in Solarparks ran hängen, zumindest mit meinem MPP Laderegler sollte das kein so großes Problem sein, der akzeptiert Modulspannungen von 5V bis 63V.

      Inspirierend finde ich die hier: thesuntrip.com/

      Der schnellste fuhr in 2015 ca. 8000km in nur 28 Tagen. Essen und Trinken musste man zwar nicht mitführen, sehr wohl aber Campingkram. Kein Begleitfahrzeug, keine Nachladen von Strom.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • @Jaws: die Veganer werden blass bis zu den Ohren, wenn ein starkes E-Motorrad vorbeidüst. :D

      Nein, im Ernst, hat von euch jemand ein starkes E-Motorrad in Dauerverwendung?

      Ich weiss, sie sind teuer, haben geringe Reichweite, aber Kraft und Geschwindigkeit sind da.

      Um einen fixen Aufladeplatz herum könnte ich sie mir durchaus vorstellen.

      Auch als Enduro-Maschine, um zb. ins Revier zu fahren, sie sind leiser als normale Motorräder.
    • @cephalotus: kennst Du den Hinterher Fahrradanhänger?
      Ja es ist nicht billig, aber ich habe das Ding bei Globetrotter befingert und es hat 'nen ordentlichen Eindruck auf mich gemacht.

      Die Seite von Bike Buggy (unter Verwendung von 26" Radgabeln) ist schon länger down. Ich fand das Prinzip interessant. Scheiterte damals am Preis.
      Das Problem am Sozialismus: irgendwann geht einem immer das Geld anderer Leute aus.
    • Ein deutsches Forum (gering frequentiert) zu elektrischen Fahrzeugen findet sich auf: epowerforum.de/forum/

      Die US Amerikaner sind sehr gut dabei was Elektromotorrad Eigenbauten betrifft, die sehen das halt gelassener mit der Versicherung, hier das Forum dazu: endless-sphere.com/

      Da gibt es manches coole Teil.

      (in D ist Führen eines KfZ ohne Haftpflicht eine Straftat, bei der Kontrolle wird das richtig teuer, bei einem Unfall zahlst Du evtl. bis an Den Lebensende)

      Ich selber fahre ein s-Pedelec, wobei ich den neuen Motor noch eintragen lassen muss. Ungedrosselt (also in der Katastrophe) schafft da Teil in der Ebene mit vollem Akku etwas über 50km/h (der Tacho ist exakt), ich fahre es mit Zulassung bis 45km/h gedrosselt (ist durch Tausch der Konsole bei meinem Fahrzeug in 5 Sekunden geändert). Vom Handling her ist es halt ein Fahrrad und das hat viele Vorteile. Ich trage es z.B. nach jeder Fahrt in den 4. Stock hoch...

      Wozu man im Katastrophenfall Geländegängigkeit braucht weiß ich nicht. Das ist doch eher was zum Spaß haben im hier und jetzt in entsprechenden bike parks. (dafür könnte man dann auch heute schon Eigenbauten ohne Zulassung und Versicherung benutzen)
      Die Straßen sind ja da, warum sollte man die nicht benutzen? Und wenn es darum geht sich irgendwo irgendwie durchzumogeln, dann ist ein 18kg leichtes Gefährt (plus Akku) einem 200kg Gefährt immer überlegen. Es mag langsamer sein, aber ansonsten kommt es überall durch, wo ein Fahrrad auch durch kommt.

      Bei solchen Fahrzeugen macht sich übrigens der Luftwiderstand extrem bemerkbar. In der Ebene brauche ich mit 30km/h im Schnitt so 3-4Wh/km, bei 40km/h so 10Wh/km und bei 50km/h (geschätzt) 20Wh/km und mehr...

      Mit Steigungen oder Gegenwind oder viel Gepäck (Aerodynamik) nochmal mehr.

      Ist ja auch plausibel. Man versuche mal mit einem Trekkingrad oder MTB in der Ebene aus eigener Kraft 50km/h zu fahren. Das wird eher nicht gelingen.

      Mein Rad hat auch seine Nachteile. Systembedingt reicht die Leistung nicht für sehr sehr steile Strecken, da muss man sehr viel selber dazu treten. Mit 45km/h und Gepäck eine 10% Steigung hoch ist auch nicht, in der Spitze schluckt der Motor aus dem Akku 1500W, je nach Drehzahl kommen davon dann halt so 40-85% auf der Straße an, aber auf Dauer wird er so zu heiß und der Akku rasend schnell leer. Offiziell hat er nur 250W.

      Übrigens ist die eingetragene bbH dieses Fahrzeugs 20km/h (danach läuft der Motor nur wenn man selber tritt), deshalb gibt es in D keine Helmpflicht.

      Ist jetzt kein Elektro-Motorrad, aber auch kein Fahrrad, sondern vom Einsatzspektrum eher dazwischen. Die Reichweite ist so weit, wie groß man sich den Akku baut (oder wieviele man mit nimmt), wie schnell man fährt und wieviel man selber treten mag. Es gibt diese Fahrzeuge auch als Mountainbike artige Gefährte mit breiteren Reifen und besserer Federung.

      Prinzipiell wäre es möglich, einen 3.000Wh Akku für grob 1.000km mitzunehmen (wiegt dann ca. 15kg und kostet im Eigenbau ca. 1000 Euro), wenn man eher langsam dahin fährt. selber dazu tritt und die Höchstgeschwindigkeit nur dort nutzt wo unbedingt nötig. Der bei meinem Gefährt mitgelieferte Akku hat 420Wh, dementsprechend fällt auch die Reichweite kleiner aus, bei mir in der Praxis idR so 30-35km, wenn ich Spaß haben will. Zum langsam fahren habe ich ja haufenweise andere...

      Für SHTF ist bei meinem Modell die Elektronik ein Schwachpunkt. Ist halt alles proprietär. Dafür kann man ansonsten recht viel selber daran herum bauen (wobei es gewisse Grenzen gibt was die Zulassung betrifft), es ist halt "nur" Fahrradtechnik.

      MfG

      Mein Modell ist nicht besonders populär, ich hab es vor ein paar Jahren mit 60km auf dem Tacho als Vorführmodell für 1800 Euro gekauft. Den "größeren" Motor habe ich für 800 Euro dazu gekauft, das ist aber eher eine Spielerei, der überhitzt sich an Steigungen nicht so schnell und der Originalmotor schaffte in der Ebene eher nur um die 40km/h herum, die 45km/h nur mit randvollem Akku.
      Das Basisrad hat einen Rahmen mit 40 Jahren Garantie, Schaltung und Naben sind XT, Supernova E3 Beleuchtung (gibt heute besseres), hydr Scheibenbremsen, Straßenaustattung und was man bei s-Ped sonst halt so braucht wie Spiegel und Klappständer. In meinen Augen war das ein guter Preis, ein unmotorisiertes Trekkingrad mit der Ausstattung würde neu kaum weniger kosten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • tomrc46 schrieb:

      @cephalotus: kennst Du den Hinterher Fahrradanhänger?
      Ja es ist nicht billig, aber ich habe das Ding bei Globetrotter befingert und es hat 'nen ordentlichen Eindruck auf mich gemacht.
      Ich will einen gefederten 1 Rad Anhänger. Schlechter zu beladen und in der Handhabung ohne Rad, dafür aber weitaus agiler und gutmütiger bei der Fahrt.

      ---

      PS: Weil ich grad übers Bild gestolpert bin hier noch mein aktuelles Winterradl mit Spikereifen und "Allrad" Antrieb (vorne der Motor, hinten ich). Das Basisrad habe ich mir vor 23 Jahren gekauft, der Motor ist seit 7 Jahren drin, die Spikereifen von Nokian fahre ich seit 5 oder 6 Jahren, allerdings nur bei Eis und Schnee, so dass die Fahrleistung insgesamt garnicht so hoch ist...



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