Gold und Silber im Notfall?

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    • Hallo

      Finde ich eher ineffizient. Kauf dir lieber Silberunzen (z.B. Canadian Maple Leafs oder Wiener Philharmoniker) und Goldunzen (auch Maple Leafs oder Wiener Philharmoniker).

      1 Oz. Gold wäre dann eher für grössere Invesitionen/Käufe aber so kannst du bereits heute gleichzeitig auch ECHTES Geld ohne Gegenpartrisiko sparen.
      Mit tiefem Premium und Münzen mit hohem Erkennungswert (wirkliche Investor Coins). Du kannst jederzeit auf deine Bank gehen und diese wieder gegen ein paar Lappen Altpapier oder virtuelle Zahlen auf in einer Datenbank austauschen. :)

      Diese Blister sind zwar cool, aber sie sind ein teures "Gadget". Die Dinger haben ein extremes "Premium", also einen Aufpreis zum Warenwert.
      Zudem hat 1g Gold momentan ca einen Wert von 40 CHF, was für den Metzger vielleicht schon zu viel ist. 1 Oz. Silber ist im Moment ca. 15.55 CHF und Silber hat in meinen Augen prozentual gesehen auch noch das grössere "Aufwärts-Potenzial" als Gold. Aber egal was in 10 jahren wird beides einen höheren Zahlenwert in allen Währungen haben!

      Falls du eben dies machen möchtest und auch in Silber investieren willst, empfehle ich 1kg Barren.

      Bei Degussa oder bei Geiger Edelmetalle (dort gibts auch Argor Heraeus Barren). Achte immer auf Produkte, welche einen hohen Wiedererkennungswert und höchste Reinheit haben.

      Keep stackin' :D
      "Prepare for the worst, hope for the best!"
    • Sorry da hast du mich falsch verstanden, resp. ich habe mich zu wenig genau ausgedrückt.

      Um zu bezahlen empfehle ich unbedingt 1 Oz. Silber.
      Aber wenn du längerfristig in Silber investieren willst und daraus Kapital schlagen möchtest, empfehle ich 1kg Barren. Mit investieren meine ich halt nicht 500.- sondern grössere Summen...was immer das heisst. Für extrem hohe Summen und wenn man doch liquide bleiben will und eher in kürzeren Zeitrastern denkt gibts ja auch ETF's oder Miners Stocks. Dies sind aber komplett andere "Tiere" für mich.

      Deshalb ist es wahr. am vorteilhaftesten, wenn man genug 1 Oz. Stücke hat (nach eigenem Ermessen) und danach aber auf 1kg Barren umstellt.

      Ich bin leider weder Metzger, noch Bäcker, aber bei mir wären 1kg Barren immer Willkommen :)
      "Prepare for the worst, hope for the best!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von BlackDragon ()

    • Ich halte es wie folgt:

      a) 1 OZ-Silber-Münzen für den täglichen Einkauf in der Krise (bei 3-Personen Haushalt würde ich 500 Oz ansetzen)
      b) Silber zu Spekulationszwecken halten, da es in einer akuten Krise stärker steigen kann als Gold. Dieses in 1kg-Barren oder Münzen. Bei 3-Personen-Haushalt 15-20 kg....ggf. mehr je nach eigener finanzieller Potenz
      c) zum Werterhalt des Ersparten den Rest den man in Edelmetalle investieren will in Gold

      a) + b) würde ich in jedem Fall so durchziehen, bei c) je nach Geschmack und (weniger) Mißtrauen in das System Aktien, Anleihen, Fremdwährungen etc.
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • Den Ansatz finde ich sehr gut. Über die Anzahl Oz. oder kg kanm man natürlich streiten. Deine Richtwerte finde ich jedoch sehr gut! Sinn macht auf jedenfall nur das, was sich nach einer differenzierten persönlichen Budgetplanung und dem finanz. Stand auch verkraftbar ist.

      Zuerst würde ich aber eine gute Portion Cash (Noten) halten. Dann
      den Punkt a), also x * 1 Oz. Stücke Silber halten, ganz nach dem Prepper Mindset zum Tauschhandel. Gleichzeitig ist dies bereitd eine Investition in den Rohstoff Silber. b) ist ja dann nur eine Erweiterung der Silberposition. Vor b) würde ich lieber in Gold c) eine Position ausbauen, da ich ja schon eine Menge Silber habe.
      Sparen tut man jedoch vielleicht besser in Goldunzen. Eben aus Liquiditätsgründen. Jede Bank nimmt Maple Leafs an.

      UND: Bei Silber fällt die MwSt. an. nicht so bei Gold!
      "Prepare for the worst, hope for the best!"
    • Der Schatten schrieb:

      Es gibt unterdessen 20 g Gold wo man jedes g separat abtrennen kann. Damit man so beim Metzger bezahlen kann. Das wurde uns so angepriesen.

      So ein Flitter ist viel zu klein, um Alltag händelbar zu sein. Schon die 5 Goldmark habe sich nicht durchgesetzt, und die waren doppelt so schwer und doppelt so gross.
      Außerdem ist eine Münze schneller prüfbar (Münzbild, Gewicht, Durchmesser und Dicke, besonders wen man eine Vergleichsmünze hat)
      Das Blech ist weniger als 1mm dick und aus weichen Feingold. Das ist dann schnell verbogen, so das mann die Masse auch nicht mehr vernüftig prüfen kann.

      Ich persönlich würde so einen Flitter für 1/3 des Kurswertes annehmen, warum sollte es der Metzger anders handhaben.
    • Hi BlackDragon,

      meine Rechnung geht wie folgt: ich rechne mal 3 Monate Krise.

      Silber wird vermutlich im Geldwert steigen (was in einer Krise nix heissen muß), ich gehe aber vom finanziellen Worst-Case aus, das heisst gleichbleibende Kaufkraft. 500 Unzen bei gemittelt 15€ heutiger Kaufkraft = 7.500€. Steigt Silber stark werden auch Verbrauchsgüterpreise extrem anziehen. Deshalb gehe ich von "gleichbleibender" Kaufkraft aus.

      500 Unzen / 3 Monate = 167 Unzen/Monat = 2.500€. Damit sollten 3 Personen über die Runden kommen. Sollte Silber kaufkraftmäßig extrem ansteigen um so besser.Für die Schweiz müsste auf Grund der höheren Einkommen und Kosten die Unzenanzal vermutlich angebasst werden mit dem Faktor 2 oder 3.
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • Bärti schrieb:

      Hi BlackDragon,

      meine Rechnung geht wie folgt: ich rechne mal 3 Monate Krise.

      Silber wird vermutlich im Geldwert steigen (was in einer Krise nix heissen muß), ich gehe aber vom finanziellen Worst-Case aus, das heisst gleichbleibende Kaufkraft. 500 Unzen bei gemittelt 15€ heutiger Kaufkraft = 7.500€. Steigt Silber stark werden auch Verbrauchsgüterpreise extrem anziehen. Deshalb gehe ich von "gleichbleibender" Kaufkraft aus.

      500 Unzen / 3 Monate = 167 Unzen/Monat = 2.500€. Damit sollten 3 Personen über die Runden kommen. Sollte Silber kaufkraftmäßig extrem ansteigen um so besser.Für die Schweiz müsste auf Grund der höheren Einkommen und Kosten die Unzenanzal vermutlich angebasst werden mit dem Faktor 2 oder 3.
      Ja genau, meiner Meinung nach alles absolut korrekt was du bis jetzt geschreiben hast! Finde ich toll, das sich noch andere solche Gedanken machen. Manchmal hab ichs satt, der Einzige im Freundeskreis zu sein der immer solche Predigten hält! :)
      Wenn man diese 3 Monate "verkraften" kann, ist dein Vorschlag und deine Hochrechnung sicher etwas, an dem man sich orientieren sollte.

      Nun versteh mich nicht falsch, ich möchte dir in keinem Punkt widersprechen, sondern spinne einfach meine eigenen Gedanken bei dieser Diskussion. Es sollte ja auch ein Hin- und Her sein, resp. ein Dialog. :)

      Wie schon gesagt würde ich aber zuerst ebenfalls ca. 1-3 Monate in Cash halten. Dann kann man auch z.b. entsprechend weniger Silber halten.
      Wieso meine Überlegungen?

      1. Einfachheit: Ich kann das auch in normalen Zeiten einfach nutzen.

      2. Weniger Gegenpartrisiko: (Das Geld auf deinem Konto gehört ja nicht dir! Man hat ja nur Anspruch auf solch eine Summe von der Bank. Dies ist ein RIESEN Unterschied) Cash in deiner Hand ist deines - bis du's ausgiebst oder es dir jemand klaut. :P

      3. Liquidität und Sparen: Ich habe ein Polster, was nie schaden kann. Ich kann ja auch einen Teil Sparen, indem ich jeden Monat 300.- abhebe und unters Kopfkissen lege. Vielleicht geht morgen mein Auto kaputt und ich muss ein neues haben. Wenn ich Cash halte, kann dies umgehend nutzen.

      4. Gewohnheit: Leute sind an Papier-Währung gewöhnt und wollen auch diese (schliessen wir mal eine Hyperinflation noch aus - eben genau dann kommt für mich Silber/Gold auf den Plan beim Kauf/Tauschhandel) Cash ist dann nix mehr Wert und das Vertrauen ist auch hin. Das Gesamte #%&! System beruht ja nur auf "Vertrauen".

      5. Betrug: Vielleicht wär sogar ich selbst skeptisch bei einem Tauschhandel z.B. in Silber...Ist es reines Silber oder nicht? Sind es 31.1g = 1 Troy Oz. oder nicht? Usw. Eine Note ist eine Note.

      Ich selbst bin ja nicht grosser Fan von diesem Fractional Reserve Banking und Währungsschaffung aus "dünner Alpenluft". Aber wir wurden halt alle erzogen, dass ein Hunderter halt einer ist.

      Am besten ist sowieso von allem mehr als genug Und noch Land, Wald, ein schönes Haus, Ferienhaus und eine Bug out location. *träum* Naja man soll ja Träume haben, muss dafür bei der Arbeit noch ein wenig Überzeit anhäufen... :rolleyes:

      Viele "alteingesessene" Investoren, welche selbst keine Edelmetall Bugs sind, empfehlen schon seit langem in konservativen Investment-Portfolios einen Anteil von ca. 10% Edelmetalle . Die heutige Situation und Zinslandschaft, erlaubt eher 25% und der Prepper kann ruhig auch mehr halten.
      Jeder muss seine eigene goldene Formel finden, was Sinn macht und was im Rahmen des Möglichen liegt.
      "Prepare for the worst, hope for the best!"
    • Ich sehe Silber und Gold primär als "Vermögensaufbewahrung" über eine Krise hinweg. Und da würde ich dann auch eher zu 1Oz Münzen oder größer raten oder bei Gold evtl. auch 1/4 oder 1/2 Unze, je nach finanzieller Möglichkeit. Bei den 1g Tafeln finde den Aufpreis zu hoch.

      Ob man damit wird adäquat bezahlen können hängt sicher auch von der Art der Krise ab, ich bezweifle das aber. Wenn man in die Vergangenheit schaut waren andere Tauschmittel in einer Krise wesentlich effektiver als Gold oder Silber. Da musste man schon teils viel Gold für ein paar Lebensmittel hinlegen. Und solange noch Metzger und Bäcker offen haben und Ware anbieten, wo ihr mit Gold bezahlen wollt, kann es so schlimm nicht sein, oder? ;) Wie bezahlen denn die anderen?
      Dann legt Euch lieber einen größeren Puffer Lebensmittel zu um nicht auf's Einkaufen angewiesen zu sein.
      Auch muss der Metzger, Bäcker etc. die Münzen erkennen und prüfen können. Auch da sehe ich ne Menge Probleme.

      Legend, hält das Bezahlen mit Edelmetalle in einer Krise eher für eine romantische Vorstelleung...
    • Legend schrieb:

      Ich sehe Silber und Gold primär als "Vermögensaufbewahrung" über eine Krise hinweg.

      Legend schrieb:

      Auch muss der Metzger, Bäcker etc. die Münzen erkennen und prüfen können.

      Zustimmung bei beiden Punkten! Edelmetalle sind eine "Versicherung" zur Werterhaltung, zum Ausgleich von Inflationen.
      Für das Alltagsgeschäft sehe ich die einzige Lösung in den weitverbreiteten Münzen. Für die Schweiz wäre es das Goldvreneli, für Deutschland glaube ich die Goldmark und für Österreich weiss ich nicht.
      Zumindest das Vreneli kennen in der Schweiz noch sehr viele Leute, das ist die einzige Münze auf die ich mich "verlassen" kann.
      Ich schüttel ne Banane und frag mich was drin ist? Geil, ne Banane!
    • Bin zu 200% bei Legend!!!

      Außer bei einer Hyperinflation sind Edelmetalle reine Vermögenssicherung.

      Denn Gold und Silber kann ich nicht essen, während ein einfacher, billiger Sauerteig und Mehl Nahrung für Wochen bedeuten können.

      In der Schweiz wird es aufgrund der Anbauflächen eher um Lebensmittel gehen, hier im großen Kanton wären es vielleicht zuerst Waffen und Munition. Ist auch nicht wirklich wichtig; mir geht es darum, dass die Nachfrage den Preis diktiert und da hat die Vergangenheit gezeigt, dass Tauschgeschäfte auf dem Schwarzmarkt deutlich effektiver sind als die Bezahlung mit Gold und Silber.
      Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
    • @BlackDragon

      So halte ich das auch (mit dem Bargeld, hatte ich nur nicht erwähnt da der Thread um Edelmetalle ging). Meine Staffelung für Finanzkrisen sieht wie folgt aus:

      1. Drei Netto-Monatsgehälter in bar. Das sollte eigentlich auch für schwerere Krisen reichen (siehe Griechenland) und einen mit normalem FIAT-Money über Wasser halten bzw. bei Barabhebebeschränkungen genügend Reserven zu haben um notwendige Anschaffungen zu tätigen. Sollte eine massive Finanzkrise über 3 Monate dauern nähern wir uns schon einem Mad-Max-Szenario bzw. Zuständen wie in Venezuela an.

      2. Für Worst-Case-Szenario wo die Währungen ausgelöscht werden 500 Oz Silber in Münzen als Tauschware für lebensnotwendige Güter. Würde alleine vermutlich für 3 Monate bei 3 personen reichen, durch die eigenen Vorräte kann der Zugriff darauf hinausgezögert werden bzw. die Entnahme aus dem Silbermünzenbestand reduziert werden.

      3. 15kg Silber als "Spielgeld" in einer Krise um z.B. günstige Einkaufsgelegenheiten aller Art wahrnehmen zu können und um auf einem eventuellen Schwarzmarkt eine Handelsbasis zu haben.

      4. Gold als Wertaufbewahrung über die Krise hinaus bzw. zum Invest am Ende einer Krise wenn zwar noch "das Blut durch die Strassen fließt" aber ein Ende erahnbar ist. Bei fehlenden Investmöglichkeiten in der Krise dann als Erleichterungsfaktor für einen Neuanfang in einem wie auch immer gearteten Wirtschaftssystem
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • @Schatten: halte immer eine genügend große Bargeldreserve bereit. Sollte eine extreme Deflation (weltweit) entstechen wird auch Gold und Silber im Preis sinken, analog zu den Güterpreisen. Dann ist Cash der King. Deshalb immer auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Barreserven und Edelmetallen achten (andere Anlageformen wie Aktien mal außen vor gelassen da nicht Thema dieses Threads).
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • Bärti schrieb:

      @Schatten: halte immer eine genügend große Bargeldreserve bereit. Sollte eine extreme Deflation (weltweit) entstechen wird auch Gold und Silber im Preis sinken, analog zu den Güterpreisen. Dann ist Cash der King. Deshalb immer auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Barreserven und Edelmetallen achten (andere Anlageformen wie Aktien mal außen vor gelassen da nicht Thema dieses Threads).

      Apropos Inflation/Deflation
      Dies scheint ein hartnäckiger Mythos zu sein, dass Gold nur ein Hedge gegen inflationäres Verhalten ist, aber nicht gegen Deflation schützt. Übrigens ist das Geschwätz von wegen einem jährlichen Teuerungsziel von 2% auch nicht für bare Münze zu nehmen. Die Planwirtschaft der Zentralbanken diktieren uns dies einfach unter der Falschinformation vor, dass Inflation = Wirtschaftswachstum sei. Velocity of Money, effektive Kaufkraft und viele andere Faktoren werden jedoch unter den Teppich gekehrt.
      Dies heisst aber, dass alles 2% pro Jahr teurer wird und wir implizit automatisch jedes Jahr 2% weniger Einkommen erhalten. In 20 Jahren bezahlt man dann einfach das 1.45 Fache für das selbe Gut. Dies sagt jedoch nicht viel über die Kaufkraft der Währung aus...Ist in meinen Augen einfach eine verdeckte Steuer, da unsere Löhne nicht proportional dazu verhalten.
      Nun als Laie möchte ich nicht sagen, dass dies die allgemeine Wahrheit ist, da die volkswirtschaftlichen Vorgänge multidimensional und sehr dynamisch sind, jedoch in diesem isolierten Kontext und als einfacher Bürger ist für mich Inflation nicht direkt eine positive Sache.
      "Prepare for the worst, hope for the best!"
    • In welcher Krise der letzten 300 Jahre (weltweit) hat man nur annähernd den Gegenwert des Kaufpreises vor der Krise von Gold/Silber erhalten?

      Wertsachen eignen sich nur um "Wert" für nach der Krise aufzubewahren.
      Während einer Krise bringen die viel weniger, als was man selber dafür bezahlt hat.

      Lieber die 15kg Silber (mal ehrlich, haben mehr als 2 hier im Forum solch eine Menge zuhause liegen), in irgendwelche Verbrauchsgüter (Lebensmittel)und Ausrüstung anlegen, da hat man weit mehr davon (vor der Krise, während der Krise und nach der Krise).
    • Es gibt auch in Deflationen Goldpreissteigerungen, diese sind aber statistisch nicht so ausgeprägt wie bei einer Inflation. Außerdem tritt die Preissteigerung bei Gold in der Deflation nicht mit dem Automatismus zu Tage wie bei der Inflation. Deshalb rechne ich immer mit dem Worst-Case der dann lautet: auch fallende Preise in der Defla sind möglich. Diese können sogar massiv ausfallen.

      Ein Beispiel für steigenden Goldpreis in der Defla ist z.B. 1929 bis 1932: Die Weltwirtschaftskrise beendete in Europa die Goldenen 1920er-Jahre. Börsencrash, Firmenpleiten, Arbeitslosigkeit und Deflation stürzten die Menschen in bittere Not. Die Aktienkurse brachen am 24. Oktober 1929 an der Wall Street ein. Bis 1932 ging es bergab, dann drehten die Märkte. Der US-Index S&P-500 büßte bis Mitte 1932 rund 85 Prozent seines Wertes ein. Während Deflation Aktien schadet, entwickelten sich andere Anlageklassen besser: Staatsanleihen gerieten nur 1931 kurz unter Druck, als die Bankenkrise auch Deutschland erfasste. Auch Spareinlagen und Lebensversicherungen hielten sich. Immobilien und Gold stiegen im Wert.

      @Blackdragon: one Infla keine Staatsentschuldung bzw. keine tragfähige Größe bei den Zinszahlungen für Staatsschulden durch den Staat. Deshalb sind ja alle so in Panik das die Infla nicht anspringt. Kann man im Augenblick nur durch die (nahezu) Nullzinsen kompensieren, das bricht aber irgendwann in das reale Leben durch und dann gnade uns Gott.

      Carpe hier ein Beispiel von vielen: books.google.de/books?id=es54D…markt%20weltkrieg&f=false

      Verbrauchsgüter unterliegen wie der Name schon sagt Verbrauch und/oder Verschleiß. Ist man dahingehend ausreichen versorgt lohnt sich die Beschaffung von Edelmetallen. Die hatten immer einen Wert im Gegensatz zum FIAT-Money was immer irgendwann untergeht. Auch unser heutiges FIAT-Money.
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • In deinem Beispiel steht aber nicht, welchen Gegenwert man für das Gold bekam.
      Und in allen Berichten, die ich kenne, bekamm man deutlichst weniger dafür, als es vor der Krise wert war.

      Und wenn man das Silberbesteck für einen Sack Kartoffeln abgibt, ist das Locker 1€ zu 20-40€.
      Und da gibt es einige Berichte gegen Ende WK 2, bzw. die ersten Jahre danach.