Hüte, Boonies, Caps

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    • Hüte, Boonies, Caps

      Wir schreiben das Jahr 2018, die Zeiten, als Hüte den Stand und Rang des Mannes anzeigten, sind vorbei. Seit dem WK IIhat auch die Mode geändert, der Hut ist nicht mehr Alltagskleidung, die Zahl der Hutträger im Alltag ist überschaubar geworden.

      Pagen, Portiers, Porteure und bemützte Chauffeure sind mehr oder weniger ausgestorben.

      Berufe mit Hut sind fast nur noch Uniformierte, Militär, Polizei, Zoll, Grenzschutz, Bähnler und wenige zivile Ausnahmen wie Zimmerleute, Stolze Kaminfeger und Bauarbeiter ( wenn nicht Helm Pflicht ist ).
      Cowboy oder Gaucho lass ich in unseren Breitengraden mal aus, aber Farmer, resp. Bauern zähle ich noch dazu.

      Obige Berufe finden ja meist draussen statt und dann gibt’s ja noch Leute die einem Outdoor-Hobby nachgehen und meist einen passenden Hut tragen, wie Förster, Jäger Angler oder Wanderer.

      Was aber in den letzzte 20 Jahren auch bei uns Einzug gehalten hat sind Caps, also „Baseballkappen“

      In diesem Thread befassen wir uns mit den 3 Teilen die Hauptsächlich von Frühling bis Herbst benutzt werden.

      Wie haltet Ihr es mit Kopfbedeckungen ? Wann macht was für Euch Sinn und was habt Ihr so für Schätzchen ?

      Hüte habe ich 2, einen sehr leichten, angenehm zu tragenden Tilley LT5
      tilley-hats.de/Tilley-Huete/Ti…p5s69imhvkmi3d5562gmn2r84
      seine Krempe ist breit genug um die Augen geschützt oder bei Regen ( nur leichtem ) die Brille trocken zu halten und ist zivil genug um ihn beim Wandern problemlos zu tragen.

      Der 2te ist ein billiger Strohut, den ich mal beim Rock am Ring gekauft hab und seither als Festivalhut oder für Feldarbeit unter gleissender Sonne gerne benutze.
      Bis zu seinem Ende ( nach ca. 13 Jahren ) hatte ich auch mal einen Stetson Filzhut für Regenwetter.

      Zum „Bushcraften“ oder sonstigen Outdooraktivitäten von Frühling bis Herbst finde ich Boonies ganz praktisch. Davon habe ich 3 Stück :

      Der älteste ist ein No-Name in Woodland Camo, bei dem ich die Krempe seitlich per Druckknopf fixieren kann, trage ich aber kaum noch.

      Der 2te ist ein Helikon-Texhelikon-tex.com/en_eur/ka-bon-…nie-hat-nyco-ripstop.html in Oliv mit einem praktischen, per Druckknöpfe abnehmbaren Nackenschutz.

      Der unterdessen liebste ist der von Uf Pro ufpro.com/uf_pro_products/hats…aps/35/uf_pro_boonie_hat/
      Die haben übrigens gerade eine verbesserte Version ins Programm aufgenommen den Stryker Gen 2
      ufpro.com/uf_pro_products/hats…striker_gen_2_boonie_hat/

      Im Urbanen Umfeld bevorzuge ich allerdings Caps, davon habe ich mehrere no Names für diverse Anlässe und ein Lieblingsstück,ebenfalls UF Pro
      ufpro.com/uf_pro_products/hats_and_caps/54/uf_pro_base_cap/

      Also hier mal bitte nur Eure Hüte, Boonies und Caps vorstellen.

      Zu Mützen, Beanies, Balaclavas, also hauptsächlich für den Winter geeignet, gibt’s einen eigenen Thread
      Mützen, Beanies, Balaclavas

      und Hals- Kopftuch / Shemagh / Kufiyagibt’s ja hier.
      preparedness.ch/index.php?thre…a/&postID=21448#post21448
      Usque ad finem ! Good logistics alone can’t win a war. Bad logistics alone can lose it.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Grimmwolf ()

    • Moin grimmiger Wolf!

      Ein feines Thema hast Du da aufgemacht...

      Ich oute mich gerne als phasenweiser Hutträger!
      Phasenweise deswegen, weil ich gerade bei den gemischten Wetterlagen unserer Breiten gerne einen Jacaru aus Känguruleder Australischer Buschhut auf mein schütteres Haupthaar stülpe, ihn aber auch gerne mal vergesse ...
      Er hält den Kopf weitstgehend (ein minimales Gefühl der Feuchte teilt sich beim Platzregen schon der Kopfhaut mit) trocken. Sprich wenn ich im Regen bei einer Begrüßung freundlich nicke, muß ich achten, daß kein Wasserschwall die Füße des Gegrüßten trifft! :evil:
      Aber auch in der sengenden Sonne Griechenlands und Spaniens fühlte ich mich bereits angenehm beschattet!
      Einzig eine Naht am hinteren Rand mußte ich in den über 20 Jahren einmal nachnähen. Ich denke, daß ist zu verschmerzen.

      Caps wollen auf meinen kantigen Schädel nicht recht passen, da liegt nur eines für Notfälle im Auto und es tummeln sich einige in der Ausrüstung meiner HiOrg...

      Boonies wollte ich immer mal versuchen, aber ich muß sowas in der Hand halten und ausprobieren, der Kauf im Versand ist bei Kleidung nicht so meins.

      Aber eines muß auch mal gesagt sein:
      Zum Tragen eines Hutes gehört auch ein passendes gutes Benehmen! Und ich muß leider feststellen, daß dies kaum einer mehr beherrscht, heutzutage! :whistling:

      Be prepared!

      ksbulli

      P.s.: Den Strohhut für den Garten hätt ich fast vergessen ...
    • Ich trage sehr wenig Hüte. Dies hat jedoch weniger mit mangelndem Benehmen zu tun.

      Da ich leicht abstehende Ohren habe, finde ich einfach, dass ich total bescheuert aussehe, wenn ich ein Baseballcap trage. Bandanas oder ähnliches habe ich schon gar nicht versucht zu tragen.

      In meinen Zwanzigern habe ich einen hippiemässigen Anglerhut getragen. Doch diese Hüte gefallen mir einfach nicht mehr und ich trage sie nur noch dann, wenn es absolut nötig ist. Ausserdem finde ich, dass ich mit diesen Hüten viel schneller ins Schwitzen komme als ohne.

      Im Garten trage ich bei leichtem Regenwetter einen Filzhut aus der Landi oder bei Sonnenschein einen billigen Strohhut, den ich mal im Urlaub gekauft habe.

      Im Winter trage ich eine Kappe um die Ohren warm zu halten.

      Mit einen Jacaru ähnlichem Hut habe ich auch schon geliebäugelt.
      Doch gute Modelle haben ihren Preis und das Geld würde mich doch reuen, sollte es mir doch nicht zusagen und er bliebe in der Garderobe liegen.
      Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.
      -George S. Patton-
    • Bei mir ist es sehr unterschiedlich: Meine am häufigsten getragenen Kopfbedeckungen sind meine alten Dienstmützen der Bundeswehr, dicht gefolgt von Boonies.

      Da ich im Asphaltzug sehr stark schwitze, brauche ich mehrere Kopfbedeckungen im Wechsel, weil sonst der Schweiß vom Schirm tropft- sehr unangenehm.

      Gerade im Frühjahr, wenn die Sonnenstrahlen intensiver werden bin ich zwingend auf einen Sonnenschutz angewiesen, weil ich sonst verbrenne.

      Jetzt im fortgeschrittenen Sommer trage ich nur selten eine Kopfbedeckung, weil ich ziemlich braun werde und bis 30 Grad auf Mütze oder Boonieverzichten kann.

      Was alternativ eigentlich immer geht, sind vernünftige Strohhüte. Leider sind diese in vernünftiger Qualität nur sehr selten zu bekommen. Die Festivalhüte halten am Bau maximal zwei Wochen- dann lösen sie sich in Wohlgefallen auf.

      Liebe Grüße
      Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
    • du hast einen ganz wichtigen Hut vergessen.
      Gerade für uns Prepper,..
      Der Aluhut :evil: :D

      Ne Spass bei Seite, wer mich kennt, das ich aussehe wie ein Pirat dank Kopftuch.
      Dieses Trage ich zu 80% der Zeit.


      Im Mai hab ich viel im Garten gearbeitet, da hat mich die Sonne extrem geblendet, da hab ich mal ne basecap getragen.

      Um Urlaub in den tropischen breiten hab ich oft nen Safarihut aus Stoff an.

      Das Rippchen vom Rand der Eifel
    • Da sich mein Haar zwar "auf absteigendem Ast" befindet, jedoch aktuell noch das Haupt gut bedeckt, trage ich Hüte nur wenn nötig (aus praktischen Gründen):
      - Baseball Cap (Grau) bei Sonne
      - ab und zu auch Strohhut als Sonnenschutz im Freibad, grillen am Fluss etc
      - Wetterhut (Gore-Tex) schwarz wenn ich bei starkem Regen/Schneefall raus muss
      - Jacaru Känguruhaar Hut (wurde oben schon beschrieben), wird selten getragen, ist mehr Souvenir aus DownUnder
      => Die Marke/das Wort "Jacaru" leitet sich übrigens von "Jackaroo" , das australische Pendant zum Amerikanischen "Cowboy", ab (weibliche Form = "Jillaroo" )
      Soviel unnützes Wissen musste als Australien-Fan sein.. :rolleyes: :D

      Bei meinen Hüten gilt: Nicht auffallen, tragen was "jeder" trägt, in unauffälligen Farben

      Gruss
      Canelo
    • Da ich auch einen arabischen Haarschnitt habe "Achsachmalwardamalhaardran", habe ich ein anderes Problem.
      Es gibt Leute die können sich eine leere Chipstüte auf den Kopf applizieren und es sieht cool aus.
      Ich kann da drauf legen was ich will....sieht immer Scheisse aus. Habe halt keinen Kappenkopf.

      Ich trage nur zur Vernunft manchmal ein Cap oder wenn es sehr kalt ist eine Wollmütze.

      Habe dafür keine Krampfadern und keine Cellulite. Ist doch auch was.
      Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über Euch, weil Ihr alle gleich seid!
    • Im Arbeitsalltag trage ich keine Kopfbedeckung.
      Lieben tu ich allerdings meinen Filz-Regenhut mit breiter Krempe, ideal um die Brille einigermassen trocken zu halten. Einen günstigen Strohhut, den ich in der Freizeiz gerne trage oder meinen Cowboyhut. Ansonsten Caps oder warme Mütze je nach Anlass und Bedarf.
      Gruss Helianthus