Die größte Bunkersiedlung der Welt!

    • Guten Morgen
      Was ich nicht verstehe ist, das der Bunker Chef eher ältere und Singels auswählt .Natürlich hat es noch 38 Andere aber ich denke der Durchschnitts Ami mit Familie kann sich das gar nicht leisten , also nimmt er alles was Kole hat.
      Eine Überlebensgemeinschaft heisst für mich auch der fortbestand der Menschheit sichern.Wie geht das wen du schon die hälfte der Menschen Tot im Bunker liegen hast weil sie an Altersschwäche gestorben sind ?
      Ich will damit nicht sagen das ältere Menschen kein recht haben sich ein Bunker Kaufen zu dürfen ! Es ist nur mal rein Logisch überlegt :whistling:
      Spannend das ein Medizin Biologe sich ein Bunker Kauft. Aluhut auf :D

      gruss nomad
      Wenn man den Weg verliert lernt man ihn kennen.
    • Der Bunker Chef hat schon mehrere Projekte, meistens im Luxusbereich angekurbelt. Ob allerdings dann wirklich was daraus wurde weiß ich nicht. Ich nehme mal an er macht es rein aus Profit. Er selber wird dort nicht wohnen nehm ich mal an.
      Das Einzige, das man sich jederzeit nehmen darf,
      ohne danach sitzen zu müssen, ist Platz.
      Heinz Erhardt
    • Timmy schrieb:

      Der Bunker Chef hat schon mehrere Projekte, meistens im Luxusbereich angekurbelt. Ob allerdings dann wirklich was daraus wurde weiß ich nicht. Ich nehme mal an er macht es rein aus Profit. Er selber wird dort nicht wohnen nehm ich mal an.
      Genau das dachte ich mir auch.
      Würdet ihr denn da wohnen wollen, oder euch den Bunker als Option zulegen?

      Laut Webseite finden sich auch Projekte in Europa:
      terravivos.com/secure/vivosxpoint.htm
    • Gefühlt würde ich sagen dass diese Person die Bunker nicht nur aus reiner Humanität anbietet...

      Ich "durfte" während 17 Wochen in einen Bunker einziehen, immerhin mit täglichem Freigang, Fitnessübungen und Wanderungen...
      Schon damals konnte und wollte ich mir nicht vorstellen länger wie 2 oder maximal 3 Tage in einer abgeschotteten Höhle leben zu müssen. Ein Ueberleben nur im Bunker ist für mich keine Option.
      Die Straße des geringsten Widerstands ist nur am Anfang asphaltiert.
    • Jaws schrieb:

      Ein Ueberleben nur im Bunker ist für mich keine Option.
      Wen "draussen" gerade Strahlung oder eine Seuche wütet, sieht man es sicher anders. Ich sehe einen Bunker nur als Option, eine zeitlich begrenzte Krise zu überleben, die wahrscheinlich 99% der "Aussenstehenden" nicht überleben. Rein kommt eben nur, wer vordenkt, es sich leisten kann und und beim Anlassfall in der Nähe ist. Über ethische Auswahl brauchen wir gar nicht diskutieren.
    • Die Krux liegt im Wörtchen "nur".
      Klar kommt für mich auch ein Bunker oder Schutzraum für einige Tage in Frage. Allerdings bestimmt die Situation über die Optionen. Als vorübergehende Notunterkunft weil das halbe Kaff im Schnee untergeht oder bei einer anderen temporären Unpässlichkeit mag das gehen. Wenn uns jedoch eine längerfristige Katastophe droht wie ein hochgegangener Atommeiler z.B und Du weisst dass "Draussen" die nächsten 1'000 - 10'000 Jahre nichts ohne Schutzkleidung geht wäre mir wohl die .38 / Single Malt Lösung lieber.

      Aber eben, ist rein hypothetisch und kommt wirklich auf das Szenario an. Sollte es jemals soweit kommen dass ich mich entscheiden muss wird es wohl eine "Bauchentscheidung" werden. Und ich bin mir sicher dass ich anders überlegen werde als ein Familienvater mit Kindern, Hund, Haus und Hof.
      Die Straße des geringsten Widerstands ist nur am Anfang asphaltiert.
    • Sali Zämme
      Ich habe mir da mal Gedanken gemacht :
      1. Wie ist die Organisation bei der ganzen Anlage im SHFT fall, gibt es einen Wachtplan? Müssen die Mieter ran ?Das Areal ist so gross da braucht man ne Armee für die Überwachung und Patroullien . zb bei Anarchie
      2. So wie ich das sehe ist mit Anbau von Gemüse etc nichts.Es liegt auf 1150 MüM und der Boden sieht nicht gerade Fruchtbar aus ?¨!
      3. Der Yellowstone liegt " nur" mal 700km weg .das macht mir die sache nicht Besser da ich dan Nahrung über Jahrzehnte brauche . Die Siedlung liegt in der Primären Fallout Zone !
      Meter hohe Ascheschichten mit Saurem Regen = Beton .Mach dan mal die Bunkertüre auf!

      4.Ist es erlaubt Waffen mitzunehmen ?
      5.Wenn Irgendwo die Regierung oder Behörden noch ein wenig funktionieren ist das der letzte Ort wo Hilfe ankommt
      6. So wie ich die Topographie lese liegt ein Teil der Zone im Gebiet wo Überflutungen auftreten können von den Black Hills her. Mann sieht auch im Video starke Erosions stellen

      Bunkersiedlung Hier noch Google Maps


      Gruss nomad
      Wenn man den Weg verliert lernt man ihn kennen.
    • Nun... Ich nehme an, dass alleine der Besitz eines Bunkers in der Siedlung vielen Besitzern ein Sicherheitsgefühl verschafft.
      Weitere Überlegungen, wie Nomad sie gemacht hat, werden vermutlich nicht alle gemacht haben.

      Ich wäre nicht erstaunt, wenn mehr als ein Bunker zwar gekauft wurde, aber leer steht.
      Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.
      -George S. Patton-
    • Selbst mit viel Geld wollte ich keinen Bunker haben. Alleine mit mir selbst mag es angehen, mit anderen Menschen eher nicht.

      Hört sich für einen Vater von vier Kindern schlimm an, resultiert aber aus der Erfahrung, wie extrem konzentriert soziale Interaktion auf engem Raum werden kann.
      Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
    • Hallo zusammen,

      also ich habe über diese Bunker Geschichte ein paar Tage nachgedacht.

      Ich finde diese Bunker eigentlich nicht wirklich sicher.
      Das ist eine recht einfache Betonkkonstruktion und ein bisschen Erde drauf geschüttet und fertig.

      Um da einen gewissen Schutz zu haben, müssten diese Konstruktionen schon ein paar Meter unter der Erde sein.
      Sinn und Zweck dieser Konstruktionen war es wohl, dass nicht alle Munition "auf einem Haufen liegt" und dass eine Mindestentfernung zum Nachbarbunker besteht, so dass der nicht mit hoch geht, sollte es in einem ein Problem geben....

      Aber Strahlungssicherheit (ABC) , Sicherheit gegen Bomben, Sicherheit gegen äußere Einwirkungen ?

      Was würde eine Panzergranate mit so einem Bunker machen ?

      Die Bilder, die man über Google Maps sehen kann (Beitrag 9) und die die Menge der Bunker "auf einem Haufen" zeigen und wie dicht die eigentlich aneinander grenzen, sagen mir, dass dort irgendwann unter den Bunkerbewohnern wohl die internen Konflikte vorprogrammiert sind.....

      Keine Gärten, kein See / Wasser, kein Wald, keine Abgeschiedenheit. Aufs Klo und Duschen im Zelt draußen.....

      Jeder kann jeden beobachten....

      Früher oder später kommt der "Bunkerkoller", gehen bei den ersten die Vorräte und das Geld aus, und dann wenden diejenigen die nichts mehr haben, bei den "fortunate" Nachbarn "anklopfen" .... wie auch immer.... irgendwann mit "Meinungsverstärkern"....

      Diese Bunker haben kein Wasser/ Brunnen, keine Abwasser Systeme (Sickergruben)...
      Luftfilter ?
      Strom mit Diesel Generatoren zu erzeugen macht einen spätestens nach ein paar Tagen "verrückt". Das merkt man schon, wenn man mal ein paar Tage mit einem großen Schiff in einer Innenkabine gefahren ist (Motorgeräusche und Vibrationen), wobei man da eben noch raus an Deck und in den Salon kann....

      Dann lieber "ganz weit draussen", ziemlich einsam und allein ev. nur ein Adobe Häuschen ganz primitiv ohne Strom und dne ganzen modernen Kram, eine kleine Ranch (oder sowas) in einer strategisch absolut uninteressanten Gegend aber bitte mit Wald / Vegetation / Bergen oder was immer (kaum einsehbar) , wo man sich ggf. bis zu einem gewissen Grad selbst versorgen kann. Mit halbwegs fruchtbarem Land...

      Sollte der große Atomschlag oder "sowas" kommen, stellt sich mir die Frage, ob man dann nicht noch abhaut (wenn man kann), in eine noch bewohnbare Gegend, oder eben vielleicht besser "so viel" abbekommt, dass es ganz schnell geht mit dem Ende....

      Und sollte der große Kanll doch nicht kommen, will man seine Urlaube und die Freizeit in einem Bunker verbringen ?
      Das Ding will hergerichtet und erhalten werden, sonst ist das ganz schnell total marode....

      Dann schon lieber irgendwo relativ weit weg vom Schuss, wo aber das Leben auch in normalen Zeiten noch ein bisschen Spaß macht....

      Die meisten von uns müssen in normalen Zeiten irgendwas arbeiten, damit man "Kaba kaufen kann", die Kinder müssen zur Schule, man möchte / braucht irgendwelche sozialen Kontakte, Kinder brauchen Freunde zum Spielen, man will mal in einen Suoermarkt, in eine (wenigstens kleine) Stadt was einkaufen. ein kleines bisschen Luxus wie eine Tafel Schokolade, Kaffee, Zucker.... ...

      Ich habe mich ein paar Mal in abgelegenere Gegenden abgesetzt und darüber nachgedacht "was wäre wenn".... und dann gemerkt, wie schnell die Vorräte ausgehen und was wäre, wenn man eben keinen Supermarkt hätte ....



      Oder ?

      Gruss, Udo
    • Möglicherweise schweife ich jetzt vom Kernthema ab.
      @'Udo (DL 8 WP) hat es wieder einmal richtig gut analysiert und mich wieder auf ein Kernproblem der ganzen Vorbereitung zurückgeführt, welches sich meiner Meinung nach irgendwie wie ein roter Faden durch die meisten unserer Themen und Szenarien zieht.

      Ich nenne diesen Faden "Verzicht". Ich denke 99% von uns würden einen Bunker wirklich nur im Ernstfall in Betracht ziehen. Meine eigene Einstellung dazu habe ich hier in einem anderen Beitrag kund getan.
      Einen Bunker betrachte ich als "Werkzeug" oder "Hilfsmittel" wie ein Zelt oder Rucksack ect.
      Das grösste Problem bei einem Ernstfall dürfte wohl für beinahe alle wirklich der Verzicht sein und wie der Einzelne damit fertig wird. Wenn ganz normales und alltägliches plötzlich einfach fehlt und nicht mehr verfügbar ist. Im schlimmsten Fall (neu) lernen zu müssen was wirklich notwendig ist.
      Dies wird wohl die grösste Herausforderung werden - und das grösste Konfliktpotential mit den Mitmenschen bieten.
      Und es dürfte auch dasjenige sein, welches sich nicht wirklich trainieren lässt. Das Wissen dass ein (funktionierender) Supermarkt erreichbar ist, ein Notfall-Telefon in der Tasche steckt wird wohl ein Training für die Psyche nie so Real werden lassen um sich wirklich darauf vorzubereiten.

      Deshalb denke ich sind die Fähigkeit sich schnell an unbequeme Situationen anzupassen und mit Verzicht umgehen zu können die besseren Optionen. Und leider auch diejenigen, welche nur die Wenigsten freiwillig üben und mit Geld schlicht nicht zu kaufen sind.
      Die Straße des geringsten Widerstands ist nur am Anfang asphaltiert.