Hundekrankheit Norwegen

    • Hundekrankheit Norwegen

      Da bin ich mal gespannt was am Ende bei rauskommt was diese merkwürdige Hundekrankheit in Norwegen wirklich verursacht:

      tagesspiegel.de/wissen/schon-u…en-25-hunde/25001394.html

      Komisch auch das es so punktuell auftritt. Da man nicht weiss wie es übertragen wird wäre ich als Hundebesitzer in dem Bereich auch recht vorsichtig und gleichzeitig hilflos. Aber ich hab ja Katzen......
      Der Bote der Wahrheit braucht ein schnelles Pferd.
    • Mein erster Gedanke, das Futter.
      Mal schauen ob die evtl. alle was vom selben Hersteller gefressen haben.
      Das hatten wir schon mal. Vor vielen Jahren sind auf einen Schlag viele Katzen gestorben oder bekamen die "Katzenlähme".
      Verursacher war die Marke "Felix" die all diese Tiere zum fressen bekamen.
      Ursache war der Sparwahn bei der Herstellung. Ursprünglich wurde Nahrung bei c. 85 Grad verkocht bis ein findiger Manager auf die Idee kam man könnte das ja auch bei tiefere Temperaturen machen um zu sparen. Nun hat man es mit 55 Grad verkocht und diverse Bakterien haben das halt überlebt und hat zu obigen Problemen geführt.

      In der Regel haben solche Erscheinungen immer einen gemeinsamen Nenner.
      Hoffentlich kann das Rätsel bald gelöst werden. Bin gespannt was die Ursache ist.
      Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn.
    • Scheint ein Multiinfekt zu sein. Zumindest Providencia alcalifaciens und Clostridium perfringens wurden in den untersuchten Kadavern gefunden.
      Es kommt zu massiven Blutungen im Verdauungstrakt, welche tlw. innerhalb von 24h für den Hund tödlich sein können.

      Angeblich haben gesunde und robuste Hunde eine Chance, wenn sie asap (lies: sofort!) einen Mix aus mehreren Medikamenten bekommen.
      In einer norwegischen Zeitung war immerhin zu lesen, dass verschiedene Erreger - Parvoviren, Giardien und Cryptosporidium, ebenso wie Milzbrand, Hasenpest (Tularämie), Campylobacter und Salmonellen - bereits ausgeschlossen wurden. Rattengift wurde ebenfalls ausgeschlossen (was ja zu den heftigen inneren Blutungen gepasst hätte).
      Wenn Bakterien die Ursache sind, kann man die Erkrankung vermutlich mit Breitbandantibiotika (sofern es keine spezifischen Wirkstoffe gibt) bekämpfen.

      Aktuell untersucht das norwegische Veterinärinstitut, ob die gefundenen Providencia-Bakterien vom gleichen Stamm sind.
      LG,

      Maresi