Zelt mit Ofen (Erfahrungen, Unterschiede)

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    • Zelt mit Ofen (Erfahrungen, Unterschiede)

      Hi zusammen!

      Vor langem hat mir ein Fori hier von seinem Zelt erzählt, das einen portablen Ofen dabei hat. Klingt für mich genial; ich bin kein arktischer Elchjäger, aber ein Ofen im Zelt, irgendwo im Nirgendwo beheizte eigene 4, 6 oder 8 (auch wenn dünne) Wände sind wohl die Streicheleinheit schlechthin für die Psychohygiene.

      Er verwies mich auf die Händlerseite www.liteoutdoors.com, wo ein Tipi für bis zu 5 Personen ab 400 USD und ein Röhrenofen 12" lang ab 260 USD zu haben sind (660 USD total).
      Kurze Recherche brachten mich noch zu anderen Händlern, wie z.B. LuxeGear, die fast das selbe anbieten: Tipi für 6 Personen 320 USD; und der Händler Kifaru mit Röhrenöfen 12" für 240 USD. Nehme ich nicht das 6-Mann Tipi, sondern das billigste für 2 Personen (165 USD) käme ich auf knapp 400 USD total.

      Es scheint, als wäre bei LuxeGear jedoch weder der Stove-Jack (Ofenrohr Ausschnitt) eingebaut, noch bei allen Zelten die Nähte versiegelt (muss selbst gemacht werden). Dies ist offenbar der Grund für den niedrigen Preis. Alle Zelte sind standartmässig Floorless (Bodenlos).
      Das grosse Hexpeak XL Tipi [siehe Bild unten] scheint schon fast luxuriös gross zu sein und wiegt dabei in der Winter-Version nicht mal ganz 1 kg (960 Gramm), bietet jedoch viel Platz für geringes Packmass.

      Was denkt ihr - kennt jemand die Luxe-Tipis? Oder sonstige Alternativen? Volumen und Gewicht sind klein, der Preis verkraftbar. Das Ding würde mir auch samt Ofen auf den Töff passen, damit könnte man dann schon leicht bepackt ab ins Lappland :D

    • Hallo RB,

      ich meine mich zu erinnern, dass der Kollege "Lederstrumpf" vor ein paar Wochen sowas an Land gezogen hat.
      Ich glaube das was ein ehmaliges Zelt der US Armee....

      Gruss, Udo

      Edit: Habs gefunden.

      Hier: Bilder eurer letzten Anschaffung

      Beitrag 844 mit Bild, vergrößern ! Dann siehst Du Links den Schornstein. Das ist wohl schon was deutlich besseres ... ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Udo (DL 8 WP) ()

    • Ich liebäugelte auch lange mit einem Ofen. Musst dann aber feststellen das ist nicht tragbar, aber mit Motorrad sieht es natürlich anders aus.
      Die Zelte sind nicht abgedichtet weil die UL-Hersteller, wie andere auch lügen. Damit drücken sie das Gewicht nochmals um ein paar Gramm.

      Eine Überlegung bei mir war, reicht ein Zweipersonen Zelt von der Grösse her? Der Ofen nimmt sehr viel Platz in Anspruch wenn er heiss ist. Man sollte auf genügend Abstand achten zu anderen Gegenständen. Bei den heutigen Materialien steht von einer auf die andere Sekunde alles im Vollbrand.

      Ein Boden macht auch keinen Sinn mit einem Ofen. Allenfalls kannst du mit einer Exped Doublemat Evazote ein Stück Teppich machen für den Bereich wo du sitzt. Günstiger zu bekommen bei Extremtextil
      extremtextil.de/evazote-ev-50-4mm-plattenware.html
    • Die von @Robert Brannon vorgestellten Tipi's kenne ich nicht - sind aber äusserst verführerisch :love:

      Bisher habe ich nur in meinem alten Baumwollhauszelt einen Petrolofen genutzt, frunzt aber bei rund 35kg nur mit einem PKW. Der Petrolofen wird beim nächsten Kaltcamping durch einen Poshehonka Zeltofen ersetzt.
      preparedness.ch/index.php?thre…i/&postID=31310#post31310 (Beitrag 13)
      Allerdings mit 5kg und 50 x 30 x 30cm Packmass auch nicht wirklich zweiradtauglich. Dafür wäre mein Coleman Quick-Lite 518E wohl besser geeignet. Ist einfach in der Handhabung, kompakt, hat eine gute Heizleistung und Benzin ist beim Verbrenner-Zweirad auch meist vorhanden. Bilder finden sich hier (gibt es auch ganz in grün wie meiner)
      pelam-forum.de/thread/20787-coleman-518-katalytic-heizer/
      Allerdings erreicht er die volle Heizleistung erst nach rund 30 Minuten und ist nicht regulierbar. Bei vollem Tank beträgt die Brenndauer ca. 16h. Ist relativ geruchlos, habe den Ofen erst vor 2 Tagen mal wieder gestartet.
      Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung äussert.
    • LuxeGear schreibt irgendwo, dass sie wegen den Kosten auf das Sealing wie auch auf den Stove-Jack verzichten, es optional gegen Aufpreis aber machen würden. Dementgegen finde ich nichts falsches daran, seine Zelte selbst zu präparieren und so seine Ausrüstung kennen zu lernen.

      Den verlinkten Ofen mit Rohr würde ich mit 450 Gramm schon einpacken, wenn ich vermute dass es kühler werden könnte. Dass könnte man dann eventuell auch am Schlafmaterial sparen: leichterer Schlafsack (vielleicht nur ein Sommerschlafsack), Verzicht auf einen Kocher, dafür einen Ofen auf dem man Braten kann und der gleichzeitig das Zelt wärmt. Soweit das Gedankenspiel...

      Mir hat mal ein Anorak Feuer gefangen, das Wissen darum was dann passieren kann ist meine grösste Sorge bei dem ganzen Zelt-Zeugs.
    • Wegen der Feuergefahr habe ich bisher den Zeltofen auch nur im Hauszelt verwendet. Da habe ich auf alle Seiten genug Platz um sicher zu gehen dass nichts passiert. Ich habe ja gerne warm, aber brennen ist nicht so meins.
      Auf meinen Winterschlafsack möchte ich nur ungern verzichten, auch wenn das Packmass nervig ist. Aber wenn das mitgeführte Zelt klein und kompakt ist wird wohl über die Nacht nichts mit Feuer im Zelt drin sein - also unförmiger Schlafsack. Dafür nicht als TK-Fischstäbchen aufwachen.

      Ist eben immer ein Kompromiss bei Zweirädern.
      Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung äussert.
    • welcher Ofen hat da 450gramm?

      Ich vermute du hast noch kein solches Zelt mit einem Mini ofen im Betrieb gehabt.
      Ein Nachts durchheizen wirst du nicht hinbekommen, ausser du schläfst nicht.
      Ergo bringt dir ein dünnerer Schlafsack nichts.
      Ich habe das Kifaru 6Man Tipi und den Medium Ofen, wiegt zusammen unter 6kg.
      Lässt sich zur Not alleine tragen und wenn zu zwei, ist es für jeden 3kg.
      Zu dritt, wäre es pro Nase noch etwas weniger, aber mehr passen dann auch nicht mehr ins Tipi.
    • Hallo "RB",

      ich frage mich, ob Du nicht einen Schweizer Zeltofen (Turmofen der Schweizer Armee W 51) in einem bestehenden Zelt unter bekommst (?).
      Für den brauchst Du allerdings das richtige (nicht stinkende) Petroleum. Da drauf kann man auch ganz gut kochen. Allerdings auch nicht wirklich für Motorrad Transport geeignet ;)




      Vergiss das mit dem Sommer Schlafsack. Die vom Ofen abgewandte Seite des Körpers wird im nu richtig kalt sein....

      Wenn Du "die Kälte" am Rücken hast, und Dein Ischias sich ärgert, kannst Du am nächsten Tag nur noch kriechen.....


      Gruss, Udo

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Udo (DL 8 WP) ()

    • Hallo "Ledestrumpf",

      hast Du das Zelt mit Ofen von der US Armee schon ?

      Hast Du auch Bilder vom Ofen ?

      Ich erinnere mich an einen Beitrag von Dir dazu, sirhe oben Beitrag 2 mit dem Link zu Deinem Bild....

      Gruss, Udo

      Edit: Hier findet sich ein ganze Sammlung von Zeltöfen.... ;)



      up.picr.de/24278253vn.pdf


      Im Yukon und Alaska findet man Bausätze mit denen man aus einem alten Ölfass einen sogenannten Yukon Ofen bauen kann. Der Bausatz beinhaltet haptsächlich eine Tür, einen Rost und Befestigungmaterial für Schornstein -Rohre.
      Muss mal suchen, ob ich das im Internet finde....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Udo (DL 8 WP) ()

    • Udo (DL 8 WP) schrieb:

      Hallo "Ledestrumpf",

      hast Du das Zelt mit Ofen von der US Armee schon ?

      Hast Du auch Bilder vom Ofen ?

      Ich erinnere mich an einen Beitrag von Dir dazu, sirhe oben Beitrag 2 mit dem Link zu Deinem Bild....

      Gruss, Udo

      Edit: Hier findet sich ein ganze Sammlung von Zeltöfen.... ;)



      up.picr.de/24278253vn.pdf


      Im Yukon und Alaska findet man Bausätze mit denen man aus einem alten Ölfass einen sogenannten Yukon Ofen bauen kann. Der Bausatz beinhaltet haptsächlich eine Tür, einen Rost und Befestigungmaterial für Schornstein -Rohre.
      Muss mal suchen, ob ich das im Internet finde....
      Ja, hatte ich geschrieben, das ich es abgeholt hatte. Wobei es nicht in das geforderte Profil passt, weil es mit Gestänge und Heringen etwa 40kg wiegt... :D

      Bilder vom Ofen hatte ich auch schon gezeigt (Schwedische Armee-Zeltofen), wobei der auch Heavy Duty ist. Etwa 26kg mit Rauchrohr.

      Also eher nichts, für den Motorradtransport. Es ist als Basislager, in unserem Familienwald gedacht.

      Hier noch ein Link zu einem Yukon-Ofenbausatz, wobei der auch eher für eine Hütte gedacht ist.

      qvist.nl/qvist-outdoor-cooking-steel-drum-wood-stove.html
      Petrol - Man