Hardtops von AluCab?

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    • Hallo Sam,

      diesen Aufbau hatte ich auf einem Toyota Landcruiser Leihwagen, der war schon 120.000 km gelaufen.
      Hatte das Auto aber nur 4 Wochen.

      Die Kabine, aus abgekantetem und verschweisstem Alu-Riffelblech, machte einen sehr soliden Eindruck .Innen war alles auf einem 4- Kant Gerippe verschweisst. Diese Bauweise ist natürlich nicht so, wie man sie bei einer Mercedes E- Klasse findet, sondern alles sehr roh "geschmiedet", was aber für den Einsatzzweck aber auch absolut richtig ist.

      Durch die Dichtungen der 3 Türen kommt durchaus (eine Menge) Staub, was aber bei der Strecke die wir in Botswana unterwegs waren kein Wunder ist. Das passiert bei jeden Auto mit Türen und zu öffnenden Fenstern auf solchen Staub-Straßen und Pisten.

      Regen hatten wir keinen, ausser ein bisschen Nieseln, daher kann ich dazu nichts sagen (bzgl. Nässe Dichtigkeit).

      Auf dem Dach war sehr solide ein Dachzelt verschraubt.

      Die Kabine hat alles mitgemacht, was es sollte. Problemlos.

      Meine Kritikpunkte wären die Schlösser der Türen, die aus Kunststoff waren, von denen sich bei uns eines verabschiedet hatte. Wir konnten die Tür dann aber mit Zurrgurten zu halten.
      Auch gefallen mit die Gasfedern nicht, da wären mir altmodische Metall Aufstellstäbe lieber gewesen.

      Die Einrichtung mit Kompressor-Kühlbox, Wassertank, Gasflaschenhalter und den 2 großen Schubladen sowie der Küchenklappe mit allem Küchenkram ist gut gemacht und für Sommercamping (ohne Regen) eine feine Sache.
      Allerdings können auch alle in Dein Auto reinschauen....

      In Europa, wo es öfter regnet, wäre ich damit nicht wirklich glücklich auf einer längeren Reise.

      EInzige Rückzugsorte sind dann ein klamm feuchtes Dachzelt und die Kabine das Autos....

      Die z.T. mit Teppich belegten Böden finde ich unpraktisch, weil man da den Sand und Staub nicht mit einem Handfeger raus bekommt, sondern einen Staubsauger braucht, den man aber auf solch ein Reise nicht mitnimmt....
      Die Frage ist eigentlich immer, was Du mit dem Auto machen willst und wer da mitfahren soll.

      In Europa würde ich einen Pick-up mit Crew Cab vorziehen und da drauf eine (absetzbare), wenn auch kleine Camping Kabine, am besten nur mit einem Aufstelldach.
      Da drin kann man sich auch mal bei Regen verkriechen, drin kochen, eine Heizung anmachen und hat seine, wenn auch sehr kleine Rückzugsmöglichkeit. Eventuell auch ein Porta Potti.

      Ich habe seit den 70-er Jahren alle mögliche Fahrzeuge gehabt, mit einem Dachzelt und Kombi war ich in ganz Europa unterwegs. Als die Kinder kamen wurde das ein VW Bus mit Aufstelldach, später wurden die Kisten immer größer, da dann alles Möglich mit musste.

      Zum Dachzelt hab ich obern schon was gesagt.

      Der VW Bus mit Aufstelldach (hatte ein Gasheizung) ist ab kalten Herbsttagen "im Oberstübchen" ziemlich kalt.

      Irgendwann hatten wir dann einen James Cook (der alte auf Mercedes T1) mit Hochdach. Das war schon deutlich angenehmer zum drin leben, allerdings hatte die Standheizung schwer zu arbeiten, wenn wir im Frühjahr z.B. in Holland auf Inseln fuhren...

      Später kam dann ein Wohmobil mit Alu Aufbau und Polyuretham-Dämmung, in dem eine Wasserheizung arbeitet und in dem man auch das Fahrerhaus mit einer Winterwand abschotten kann. Damit ist auch Camping bei - 20 Grad möglch, bis einem die Sch.... Tanks einfrieren.... ;)

      An schönsten waren für mich eigentlich die kleineren, wendigen Fahrzeuge....

      Mit meinem jüngeren Sohn habe ich vor ein paar Jahren einen ehemaligen Umweltschutzwagen der Polizei zu einem rudimentären Wohnmobil ausgebaut.
      Er wollte viel Stauraum (Taucher) und ordentlich drin schlafen können, sowie sichere Sitze für seine Kinder (integrierte 3-Punkt Gurte in den hinteren Sitzen)... Und der Labrador musste auch noch mit können....

      Er hatte einen VW T3 von Westfalia undi der war hoffnunglos zu klein geworden....

      Also haben wir was gebaut, da das Budget eben auch begrenzt war.
      Mercedes T1 mit Benzinmotor (wegen grüner Plakette), LPG Gasanlage nachgerüstet. Das Auto hatte sereinmäßig ein Sperrdifferential, goße Räder und viel Bodenfreiheit.... Das ist schon mal die halbe Miete, wenn es kein 4 x 4 sein kann...

      Dazu hat er noch einen Camping Zelt-Anhänger (aus Australien) , der später dazu kam.









      Guck Dir mal das Auto von Forumskollegen "Unabhängiger" an.
      Das finde ich, ist ein guter Komprmiss für alle Anwendungen in Europa, wenn da nicht eine große Familie mitfahren muss.

      Gruss,

      Udo
    • Hallo Sam,

      danke für die Blumen...

      um welches Modell von Pick-up geht es denn ?

      Es gibt da noch ein ganze Reihe von Herstellern, die u.a. auch in etwa sowas bauen:


      u.a. in den USA finden sich eine ganze Menge Hersteller ...

      Da sollte sich sicher was finden, was für Dich richtig ist !

      Ich erinnere mich daran dass, ich glaube "WaytoGo" und "Herr Survival" waren das, sowas vor längerer Zeit für ihre Toyota Highlux besogt hatten. Da sollte man sicher auch Erfahrugen bekommen bzgl. Wasserdichtheit denke ich.

      Gruss, Udo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Udo (DL 8 WP) ()

    • Ein GFK Teil kommt aus Versicherungsgründen nicht in Frage:-) In dem Sinne wäre das AluCab schon ideal durch die stabile Konstruktion. Der Kollege hatte zum Beispiel gar keine Probleme mit eintretendem Wasser (selbst unter fiesen Bedingungen).

      instagram.com/leewyden/?hl=de

      Wogegen das AluCab Hardtop eines anderen Kollegen ein Sieb ist ->Beide aus dem selben Jahr auf derselben Karre.
      Eeny Meeny Miney Moe
    • Hmm, ich denke dann hilft nur sich in die Kiste rein zu setzen und einen Helfer mit einem Wasserschlauch alles abspritzen zu lassen, damit man den Weg des Wassers findet. Mit einem modernen Handy ein Video machen und dann zum Lieferanten nachbessern. Solange man noch Garantie hat....

      Gruss, Udo

      Edit: Wenn ich da so drüber nachdenke: Das Thema Lagerung der Kabine und Befestigung auf dem Fahrzeug....

      In schwererem Gelände verwindet sich eine Kabine die nicht mit Federn oder 3-Punkt gelagert ist ganz massiv.
      Wenn Du Dir dazu mal Videos ansiehst, lässt sich erkennen, dass Türen und Klappen in einer starren Konstruktion massiv arbeiten. Das kann so weit gehen, dass es selbst im Blech (Mikro-) Risse gibt.... und sich ggf. nicht reversibel Verformungen ergeben....

      Guckst Du mal hier:


      allrad-lkw-gemeinschaft.de/php…le.php?id=96994&mode=view

      Verhindern kann man sowas mit einer entsprechenen Lagerung, z.B. mit Federn:


      allrad-lkw-gemeinschaft.de/phpBB3/viewtopic.php?f=35&t=86616

      Die Kabine von meinem "alter Grünen" sitzt z.b. auf 4 solcher Federhalterungen, wobei das keine Konstruktion für Extremgelände ist.



      Ich denke man müsste da für den Hilux mal pragmatisch rangehen und sehen, was sich da machen lässt.
      Die Alu Cab Kabine ist wohl starr auf die Ladefläche geschraubt und somit müssten man die Befestigung der Ladefläche auf dem Rahmen des Hilux entsprechend untersuchen und modifizieren.... Und natürlich vor der Modifikation das mit den Schweizer TÜV abklären, damit es da später keinen Ärger gibt....

      Gruss, Udo

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Udo (DL 8 WP) ()