Zuverlässige und langlebige !!! Solarstrom - UND Netzversorgung für Handy, Laptop und Acculadungen

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    • Zuverlässige und langlebige !!! Solarstrom - UND Netzversorgung für Handy, Laptop und Acculadungen

      Hi Folks,

      ich bitte euch um euren Rat.

      Ich möchte mir eine wirklich zuverlässige und langlebige Solarstrom-Ladeanlage für Handy, Laptop und vor allem das Aufladen von Accus zulegen.

      Wenn möglich auch zum Betrieb kleiner LED-Lampen geeignet.

      Neben der Aufladung ür Solarbetrieb sollte das Gerät auch über 12 V und 220 Volt Anschlüsse zu laden sein - also mit allem, was man unter Umständen zum Betrieb braucht.

      Schwerpunkt ist Zuverlässigkeit, Grösse, Gewicht und Preis sind eher Nebensache.

      Was fällt euch dazu ein?
    • Entweder ein Eigenbau eines berüchtigten Users hier aus dem Forum (such mal nach Misa) oder sich direkt bei Sistech beraten lassen.

      sistech.com/

      Die haben da zwei Produkte die in dein Beuteschema passen könnten.

      sistech.com/100/con_liste.asp?…tartPageNext=&caller=list


      Ein bischen grösser

      sistech.com/100/con_liste.asp?…tartPageNext=&caller=list


      Einige gute Freunde haben die Teile im Dauergebrauch und sind mehr als Happy mit den Produkten wie auch dem Support drum rum.
      Eeny Meeny Miney Moe
    • Langlebig sind diese flexiblen und faltbaren Module in der Regel nicht.

      Die meisten Dünnschichtechnologien wie CIGS "oxidieren" in einem Glaslosen Laminat und die kristallinen Zellen, besonders die gerne verbauten Sunpowerzellen bekommen sehr schnell Mikrorisse....

      Recht gute Erfahrungen (auch bei Reklamation, auch Sonderwünsche) habe ich bei lensun gemacht, die versenden über UK, das ist (noch) ohne Zollabfertigung, zumindest nach D und A.

      Hier die Faltmodule: lensunsolar.com/Folding-solar-panel

      Ich habe mir von denen im letzten Jahr ein paar 50W semiflexible Module mit ETFE Laminat leicht nach eigenen Wünschen modifiziert machen lassen, allerdings auch mit der Mikrorissproblematik...

      Wenn aber das Gewicht nicht entscheidend ist, dann ganz eindeutig verglaste Module nehmen, idealerweise Glas-Glas mit Alurahmen. Die sollten so grob 30-50 Jahre Dauereinsatz überstehen...

      Denn billigen flexiblen mit PET Laminat gebe ich so 1-2 Jahre, den besseren vielleicht 5 Jahre...

      MfG

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Sam Hawkins schrieb:

      Wie lange hast du die Teile den schon im Einsatz? Was erachtest du als Ursache für die Risse?
      Die Zellen kommen bereits mit Mikrorissen bei mir an...

      Das ist einfach Prinzip bedingt, wenn man eine kristalline Zelle hin und her biegt oder drauf drückt, dann knackt sie an der Stelle. Das ist per se erstmal noch kein Beinbruch, aber bei vielen Rissen entstehen irgendwann iaktive Flächen, die Restzelle wird dann ggf umgepolt und rückwärts gespeist und man hat einen Hotspot.
      In den Glasmodulen sorgen die Mikrorisse bei vielen Zellen in Verbinudng mit der EVA Einbettung für "Schneckenspuren". Welchen Schaden die auf Dauer ausrichten ist noch unbekannt.

      Hier mal ein paar flexible Module mit Sunpower Zellen aus meinem Fundus.

      Um die Mikrorisse zu sehen braucht man eine Kamera mit hoher Empfindlichkeit im IR Bereich (ich nehme eine alte Sony F717, mit der kann man mittels Magnettrick den IR Sperrfilter wegklappen) und ein Labornetzteil zum rückwärts bestromen. Ggf muss man noch Sperrdioden überbrücken...

      Das hier hat wohl beim Transport gelitten. Da das nicht billig war habe ich das (und noch ein zweites) beim Anbieter in China reklamiert und auch Ersatz bekommen.



      Ein "Outdoor" Modul. Nagelneu. Man sieht den Schaden den die Nähmaschine angerichtet hat an den Zellecken und man sieht die Stelle wo die Modulanschlussdose von hinten auf die Zellen drückt, eine Fehlkonstruktion:



      Das hatte ich mir mal zum testen gekauft, so ein billiges 18W semiflexibles in PET. Bereits ein paarmal benutzt: (das grüne ist ne Reflektion vom Display des Netzteils)




      Zum Spaß noch ein CIGS Modul, das solche Probleme nicht hat:



      Und ein a-Si, das zwar keine Mikrorisse dafür ganz andere Probleme hat. Kam übrigens auch nagelneu so bei mir an:



      Im Betrieb kann sich das so äußern, das ist jetzt der Kurzschlussfall, da ist die Bildung von Hotspots natürlich besonders ausgeprägt.




      Elektrisch sind diese Module alle einwandfrei (bis auf das a-Si), an Leerlaufspannung und Kurzschlussstrom bemerkt man da (logischerweise) garnichts und auch die maximale Leistung ist wenn dann nur so beeinträchtigt, dass man das mit normalen Methoden eh nicht messen kann. Man kann das auch nicht mit dem Auge erkennen.

      Deshalb kaufen die Leute sowas auch und sind auch damit zufrieden. Die Frage hier war aber die nach langlebigen Produkten und da sehe ich hier schwarz, zumindest wenn man die so benutzt wie sie beworben werden. Wenn ich mir auf Youtube Reviews ansehe wo die Leute semiflexible Module wie wild hin und her biegen wird mir ganz anders. Bei jedem Biegen zerbrechen die Zellen... Wenn ich Faltmodule sehe, wo die Anschlussdose direkt auf die Zellen drückt, und man das Ding dann auch noch in den Rucksack stopft ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Zelle darunter irgendwann mal soweit zerbröselt ist, dass wirklich nichts mehr durch geht...

      Ach ja, die meisten billigen flexiblen oder faltbaren Module haben als durchsichtige Frontseite PET. Sollte man nicht kaufen, andere Materialien sind erheblich überlegen. Hier mal ein Vergleich zwischen PET und ETFE:

      PET verkratzt und reflektiert ziemlich stark und wird in der Hitze schnell weich bis hin zur Verformung.
      Außerdem ist es nicht alterungsbeständig und Schmutz haftet deutlich stärker an. Aber es ist halt billiger.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Vielen Dank für die Bilder sowie deinen Beitrag. Somit fallen ein grosser Teil der "Lifestyle" Produkte aus diesem Segment aus dem Beuteschema. Eigentlich wirklich schade das durch die Hersteller die Produkteigenschaften und Fähigkeiten falsch dargestellt werden.
      Die meissten Konsumenten werden diese Schwächen jedoch nie feststellen, da die Teile eh nur im Keller oder auf dem Dachboden liegen.
      Eeny Meeny Miney Moe
    • Hallo,

      Cephalotus hat das dankenswerter Weise sehr anschaulich dargestellt, welche Probleme faltbare Solarmodule mit sich bringen.
      Die Tatsache, dass die Solarzellen in robustem strapazierfähigem Material eingenäht sind, täuscht über ihre tatsächliche Bruchempfindlichkeit hinweg. Und entsprechend sorglos geht man damit um.

      Anders bei den "Solarkoffern", die meistens aus zwei per Scharnier verbunden verglasten klassischen Modulen mit Alurahmen bestehen. Hier verbindet jeder mit der Glasscheibe "Achtung Bruchgefahr" und geht vorsichtiger damit um.

      Ich bin mittlerweile auch etwas ernüchtert, was die Outdoor-Faltmodule betrifft. Ich habe ein vergleichsweise riesiges und schweres Faltmodul mit 40Wp und ein kompaktes leichtes "10Wp"-Modul aus China. Das kleine hatte ich im letzten Sommer in Namibia und Botswana dabei. Unter besten Bedingungen lieferte es 0,8A am 5V-USB-Ausgang. Dabei ist es zielmlich knifflig, ein dreiteiliges Faltmodul in Stoff-Umhüllung irgendwie stabil und gut ausgerichtet mitten in der Pampa aufzustellen. Über Mittag geht ja noch flach auf dem Boden liegend. Aber spätestens am Nachmittag muss man das Modul aufstellen und zur Sonne hin ausrichten.

      Damit ein Smartphone oder Tablet direkt aufzuladen, ist nicht möglich, da die Modulspannung unter Last sofort weiter unter 5V einbricht und der Ladevorgang abbricht. Das wiederholt sich dann in einer Endlosschleife. Mir war es nur möglich, eine USB-Powerbank am Solarmodul nachzuladen und dann später aus diesem die Geräte zu laden. Was natürlich zweimal Umwandlungsverluste mit sich bringt.

      Dagegen ist das 40Wp-Modul schon leistungsfähig und treibt sogar eine thermoelektrische 12V-Kühlbox an. Aber es rangiert in der 2kg-Klasse.

      Grüsse

      Tom

    • Hallo Leute,

      ich möchte gerne diesen Thread wieder etwas aufbeleben. Ich liebäugle mit einer Gesamtlösung GoalZero Yeti 400 Lithium in Kombination mit dem GolaZero Noad100 Solar Panel (faltbar).

      goalzero.com

      Hat sich jemand in diesem Bereich Gedanken dazu gemacht oder noch besser, kann jemand mit Erfahrungen von Yetis oder vergleichbaren Produkten von anderen Anbietern wertvolle Beiträge liefern? Wie verhält es sich eigentlich mit der Ladeeffizienz via Solarpanels?



      Vielen Dank und sommerliche Grüsse
      Ghostrider
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      The right to self defense is the first law of nature. Be ready!
    • Ich hab' vor ca. drei Jahren meiner BEVA den Sherpa 100 geschenkt (sie braucht ihn mehrmals jährlich, um auf Marktständen Offgrind-Beleuchtung zu haben). Funktioniert noch immer tadellos. Ist allerdings LiFePO4 und nicht Li-Ion wie der Yeti...
      Das GoalZero-Zeug mag zwar vergleichsweise teuer sein, aber mMn sein Geld wert. Qualitativ vermutlich besser als 99% aller Bastlerlösungen.
      LG,

      Maresi
    • Moin Moin


      Wir speisen unsere Kompressorkühlbox teils mit Solarstrom (Goalzero Yeti 1250 mit 2x 50W Boulder Panels) schon die 2te Overlanding Season ohne Probleme im Offroad Trailer.
      Nach 72h wildem Campen fahren wir dann meistens doch einen Campingplatz an, und kaufen Strom dazu...

      Im Zugfahrzeug selber verwende ich den kleineren Bruder (Goalzero Yeti 400 mit 2x 30W Nomad Panels auf dem Fahrzeugträger) zwecks Ladung unserer E-Gadgets.

      Obwohl die Goalzero Nomad Panels eigentlich nicht für den harten Ausseneinsatz (Schnee, Regen) gedacht sind, haben sie jetzt schon den 3 Winter problemlos auf dem Fahrzeug überlebt.

      Ich gebe zu, die ganze Goalzero Geschichte ist teuer in der Anschaffung. Damals suchten wir aber eine einfache Komplettlösung ohne viel Solarkenntnisse...heute würde ich wieder mit Goalzero (LithiumTechnologie) starten.

      In diesem Sinne - Share the Sun! GoalZero!

      cypherpunksun

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von cypherpunksun ()

    • @cypherpunksun: Du und ich wir müssen DRINGEND reden! :D Gerne auch per PM.

      Um nicht ganz OT zu gehen:

      Ich habe mir die Goal Zero Geschichte auch schon angeschaut und ich habe mir auch schon eine custom Variante, sprich nach meinen Wünschen und Vorgaben Variante, angeschaut. Preislich geben sich beide Varianten nicht viel. Bei der custom Variante sehe ich aber eher den Vorteil das man a) je nach dem hochwertigere Komponenten verbauen kann und b) sollte mal etwas defekt sein, die Reparatur einfacher sein dürfte.
      facta non verba / Machen ist wie wollen, nur krasser!