Welche Distanz wollt ihr mit eurem BoB / Inch Ende 2017 packen?

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    • Welche Distanz wollt ihr mit eurem BoB / Inch Ende 2017 packen?

      Da die meisten einen BoB oder Inch in der guten Stube haben, folgende Frage in die Runde:

      Welche Distanz wollt ihr bis Ende 2017 mit eurem Pack zurücklegen können ohne danach flach zu liegen?

      Spannendes Thema da der Rucksack und das Gear schneller gekauft ist, als der Fitnesslevel angehoben. Ebenso interessant wäre es von euch zu hören, wie ihr die Verbesserung erreichen wollt.

      Bin gespannt wie ihr das Thema angeht.
      Eeny Meeny Miney Moe
    • Diejenige, die ich dann brauchen werde. Das können einige Hundert Kilometer sein, aber es muss nicht an einem Tag sein.

      Ich trainiere das durch Lauftraining, Orientierungslauf, Canicross mit den Hunden. Am 8. 4. gehe ich in Hamburg den 100 km Marsch. (Offizielle) Zeitgrenze ist 24 Stunden. Allerdings nehme ich dann nur einen kleinen Rucksack für Pullover, Tagesfutter, Wasserflasche, etwas elektronischen Schnickschnack für APRS usw. mit.
    • Danke dir für dein Feedback. Es freut mich zu hören, dass ich nicht der einzige mit einer Macke dieser Art bin.

      Spiele ja immer noch mit dem Gedanken, mich hier anzumelden:

      goruck.com/tough-challenge-bas…6-10-2017-12245/p/E012245

      Wäre dann der dritte verdiente GoRuck Patch innert drei Jahren:-) Anbei noch ein kleiner Teaser für diejenigen welche GoRuck nicht kennen:

      goruck.com/tough/c/25
      Eeny Meeny Miney Moe
    • Eine interessante Frage, habe ich mir so noch gar nicht gestellt. Ich habe zwar mal einen Nachtmarsch mitten im Winter über ca. 16 km hinlegen müssen, aber nur mit 2 - 3 kg Gepäck und dann auch noch auf der befestigten Straße.

      Ich werde das Experiment demnächst mal durchführen, und (evtl. mit Bildern) darüber berichten.

      Gruß Peter :/
      An sich ist nichts weder gut noch böse;
      das Denken macht es erst dazu.



      William Shakespeare
    • Sam Hawkins schrieb:

      Da die meisten einen BoB oder Inch in der guten Stube haben, folgende Frage in die Runde:

      Welche Distanz wollt ihr bis Ende 2017 mit eurem Pack zurücklegen können ohne danach flach zu liegen?

      Spannendes Thema da der Rucksack und das Gear schneller gekauft ist, als der Fitnesslevel angehoben. Ebenso interessant wäre es von euch zu hören, wie ihr die Verbesserung erreichen wollt.

      Bin gespannt wie ihr das Thema angeht.
      Pro Tag oder gemütlich mit dem was an Nahrung drin ist oder das theoretische Maximum bis kurz vorm Verhungern?

      Ich schätze, dass ich - abhängig von Wetter, Gelände und sonstigen Bedingungen - und ca. 20kg am Mann und auf dem Buckel mit ganz grob 25-30km/Tag rechnen kann und das mit dem Inhalt so 3 Tage wohlgenährt schaffen würde. Ambitionen das zu steigern habe ich nicht, der limitierende Faktor bei langen Märschen mit Höhenmetern sind mittlerweile meine Kniegelenke und da die (außer bei übler Belastung) ansonsten noch prima funktionieren will ich da auch keine großen Überlastungsexperimente mehr machen. Ich bin auch nicht mehr 25.

      Bis zum Verhungern wäre eine spannende Frage. Ich schätze 500-1000km zu Fuß, denn derzeit habe ich so 12kg nutzbares Körperfett an mir, wenn man von 5% mininalem Körperfett bei einem Mann ausgeht (das allerdings reduziere ich gerade, denn das ist wirklich zuviel).
      Glück wird hierbei eine sehr große Rolle spielen. Wenn man sich frierend und unterernährt eine Lügenentzündung holt dürfte es das gewesen sein...
    • Ohne dein Alter zu kennen, würde ich behaupten, dass du mit der Kombi aus Gewicht und Strecke schon mal mehr drauf hast, als der Grossteil.
      Betreffend der Knie kann man ja ein wenig bescheisen. Einerseits durch den Aufbau von zusätzlicher Muskulatur die gewisse Schläge fängt und andererseits durch die Verwendung von Wander-, Jagd- oder Bergstöcken.

      Nach einem Totalschaden des linken Knies Anfang 20 musste ich mich auch zuerst an den Gedanken gewöhnen. In der Zwischenzeit bin ich wieder soweit im Schwung, dass ich die Ärzte und ihr Prognosen lügen strafe. Das versprochene künstliche Kniegelenk werde ich auf alle Fälle so lang wie möglich hinauszögern:-)
      Eeny Meeny Miney Moe
    • Sam Hawkins schrieb:

      Ohne dein Alter zu kennen, würde ich behaupten, dass du mit der Kombi aus Gewicht und Strecke schon mal mehr drauf hast, als der Grossteil.
      Betreffend der Knie kann man ja ein wenig bescheisen. Einerseits durch den Aufbau von zusätzlicher Muskulatur die gewisse Schläge fängt und andererseits durch die Verwendung von Wander-, Jagd- oder Bergstöcken.
      Ich denke, die Grenzen sind individuell.

      Ich merke meine Kniegelenke z.B. wenn ich aus der kalten ein paar Stunden Volleyball oder Badminton spiele. Ist nicht verwunderlich oder dramatisch, aber eben spürbar. Bei einem 60km Marsch an einem Tag vor 2 Jahren mit wenig Gepäck aber sehr vielen Höhenmetern, Stufen und Stiegen waren dann abends nach einem längeren Abstieg auch die Kniegelenke die ernsthaft schmerzten. Das sind eben Belastungen außerhalb des bei mir üblichen und das ist wohl auch das Limit. Stöcke würden wahrscheinlich helfen, bisher konnte ich mich daran aber nicht gewöhnen und beim bug out wären sie wohl auch eher hinderlich (und in der sächs. Schweiz auch eher)

      Ich bin 39 und da ist man körperlich leider schon jenseits seines Zenits und da meine Gelenke, Sehnen, Wirbelsäule usw. bis jetzt alle im Normalfall völlig problemlos funktionieren (und wenn ich mich so umhöre ist das eher nicht der Normalfall) habe ich da einfach keine Ambitionen mehr ans "Limit" zu gehen. Was soll ich mir denn beweisen? Dass die Leistungsfähigkeit mit jedem Lebensjahrzehnt nunmehr immer schlechter werden wird?

      Was ich diesen Sommer vielleicht erreichen möchte, wenn es Zeit und Schweinehund erlauben sind ein paar mehrstündige Läufe, vielleicht auch mit etwas Gewicht. Aber das muss langsam und in vielen Stufen angegangen werden, leider habe ich mich das letzte Jahr fitnessmäßig ziemlich gehen lassen, was sich auch deutlich beim Körperfett bemerkbar gemacht hat. Das ist derzeit die wichtigere Baustelle, auch wenn es für den bug out wahrscheinlich sogar positiv wäre.

      Auch marschieren kann man trainieren, aber auch da braucht man viele kleine Schritte. Kreislauf spricht sehr schnell an (ich merke da nach einer längeren Inaktivitätsphase schon signifikante Fortschritte nach 3x laufen), auch Muskeln wachsen relativ schnell, aber Sehnen brauche ein paar Monate und Knochen und Gelenke noch länger.

      Und wer von uns kann schon tatsächlich 2x pro Woche marschieren trainieren um hier wirklich hohe Leistungen auch gesund zu erreichen?

      Also ich schaff das nicht.

      Sowas aus der kalten raus zu machen kann durchaus gut gehen, aber das Risiko sich irgendwas kaputt zu machen ist nun mal da und es steigt mit dem Alter...

      Um meine Reichweite mit dem BOB zu erhöhen hoffe/setze ich übrigens auf PKW, Fahrrad oder ggf. andere Transportmittel. Zu Fuß wäre meine letzte Option.

      Mit dem Fahrrad kann man grob 100km pro Tag kalkulieren bei deutlich reduziertem Verletzungsrisiko und der Möglichkeit, auch 30-40kg Gepäck bei vergleichsweise geringer körperlicher Zusatzbelastung mitzunehmen...

      MfG

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cephalotus ()

    • Für mich ist ein BugOut zu Fuss auch die letzte Option. Warum tragen wenn da ein guter Hänger / Handwagen in der Garage steht? Und ich das ganze Zeug an ein Zugfahrzeug (motorisiert oder nicht) ankoppeln kann?

      Rund um meinen Wohnort sind verschiedene Strassen, Wege und Pfade auf denen ich mit meinem Hänger problemlos durchkomme.

      Daher: Den INCH 50m tragen schaffe ich.
      Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man Schönes bauen. - JWvG
    • Scout schrieb:

      Ich habe in den Osterferien vor zu Fuß nach Kroatien zu wandern. Natürlich mit BOB und Outdoor schlafen.
      Weiters will ich in diesem Jahr öfters zu Fuß zu meinen BOLs wandern. Zumindest zu der einen die näher liegt.
      Leider habe ich es in den Osterferien zeitlich nicht geschaft nach Kroatien zu wandern. Hätte natürlich 1000 Ausreden parat. ;)
      Ein 2Tagesmarsch zu meiner weiter entfernten BOL ist sich aber ausgegangen.

      Die Wanderung nach Kroatien wurde natürlich nicht verworfen sondern nur verschoben. :saint: Sie wird, sofern sich ein Zeitfenster findet, auch kurzfristig, nachgeholt.
    • Ich hoffe natürlich auch, dass ich meinen INCH nie im Ernstfall einsetzen muss. Dennoch schleppe ich ihn gerne beim Wandern mit.
      Allerdings ist der Rucksack nie zu 100% bestückt. Kleine Frau VS großer Rucksack ;(

      Ein Ziel habe ich noch nicht, ich bin auch noch nicht komplett ausgestattet.

      Gestern habe ich zum Test eine 6 stündige Tour gemacht und war zwischendurch völlig am Ende. Dabei waren nicht mal das Zelt und Lebensmittel mit dabei.
      Ich habe bei den letzten Wanderungen Stöcke getestet und werde mir definitiv welche zulegen.

      Welche Erfahrungen habt ihr denn mit dem BENPACKER? Habt alternativen dazu? Für mich muss unbedingt ein Zusatz zum INCH her, sonst schaffe ich es nicht mal bis zur Haustür 8|
    • Der Benpacker ist sicherlich eine feine Sache:-) Für die Kohle hast du jedoch auch Spielraum eine eigene massgeschneiderte Lösung anzugehen. Persönlich würde ich damit anfangen die eigene Ausrüstung wirklich kritisch zu hinterfragen und zu überlegen, was das Ziel deines Inchs ist. Ein kompletter Neustart aus dem INCH erachte ich nicht als möglich. Da würde ich mir eher darüber Gedanken machen mit dem INCH einen sicheren Ort zu erreichen wo du schon weiteres Material hast oder Vorort mit einer passenden Währung selbiges zu erwerben.
      Eeny Meeny Miney Moe
    • Ein Neustart aus dem INCH heraus wäre bei mir möglich, aber nicht erstrebenswert. Deshalb habe ich auch einen Lastesel mit Rädern eingeplant, habe sofern ich mich richtig erinnere in einem früheren Beitrag dieses Threads was dazu geschrieben.
      Auch aus Steinen die einem in den Weg gelegt werden kann man Schönes bauen. - JWvG
    • Mhh, hinterfragen ist immer gut. Ich werde es mir zu Herzen nehmen ;)

      Der Benpacker ist wirklich genial, ich hatte bereits das Vergnügen einen kurz auszuprobieren. Beim nächsten Treffen kommt er dann richtig zum Einsatz.
      Teuer ist er, keine Frage. Allerdings bin ich noch nicht so lange dabei und für Tipps dankbar.

      Bis jetzt habe ich noch keinen passenden und sicheren Ort gefunden. Ich bin bemüht mir ein Netzwerk zu schaffen, was allerdings nicht so einfach ist. Leider sind meine Mitbürger nicht so offen bzw. beschäftigen sich generell nicht mit solchen Themen.
    • Rüdiger Nehbergs Marsch durch Deutschland


      Hier eine Reportage über Rüdiger Nehbergs Marsch durch Deutschland als kleine Motivationshilfe für eure Wandervorhaben heuer.

      Unglaublich, der Rüdiger wandert ohne Ausrüstung, Geld und Verpflegung durch Deutschland und darf dabei nicht einmal Früchte vom Acker (Bauern) ernten oder sich in Obstgärten bedienen und ich schaffs nicht einmal mit einem tollen BOB und einer vollen Geldbörse nach Kroatien zu wandern! Unglaublich was für nen starken inneren Schweinehund ich mir da herangezogen habe! ;)