Gold kaufen und Gold verkaufen - wann hat es Sinn?

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    • Gold kaufen und Gold verkaufen - wann hat es Sinn?

      Wie geht ihr bei Goldkäufen und Goldverkäufen vor?

      Man sollte ja meinen, kaufen dann, wenn es billig ist und verkaufen, wenn es teuer ist.

      Kommt mir aber zu simpel vor.

      Bezieht ihr andere Wirtschaftsentwicklungen in eure Goldplanung mit ein und wenn ja, welche?

      Gibt es irgendwo sinnvolle, neutrale Tipps zum Umgang mit Gold?

      Danke im voraus für eure Antworten! :thumbup:
    • Gold ist ja bekanntlich eine Absicherung für schlechte Zeiten, sozusagen eine "Wette" gegen das Geld, gegen die sonstigen Werterhaltungsmöglichkeiten (Aktien usw.).
      Da wir als Prepper ja bereits die "Erkenntnis" erlangt haben, dass dieses "Geld" eine Gefahr darstellen kann, schauen wir uns ja überhaupt erst nach Dingen wie Gold um.

      Meine Vorgehensweise:

      Gold kaufe ich dann, wenn ich das Gefühl habe, dass der Wert vom Geld (und der dahinterstehenden Arbeit meinerseits um das Geld zu erwirtschaften) dem vom Gold unterlegen ist. Dann hab ich gefühlt einen "guten Tausch" gemacht.
      Eine andere Option ist, Monatlich z.B. 10g Gold zu kaufen und so stetig einen Teil des Einkommens in Edelmetallen anzulegen, sozusagen eine Vorsorge für schlechte Zeiten, Alter usw.

      Gold verkaufe ich grundsätzlich nie, ausser meine anderen Möglichkeiten sind ausgeschöpft (Bargeld, Konto, ...)
    • Ich halte mich da auch an die von Anomen beschriebene Vorgehensweise. Mittlerweile kaufe ich dann, wenn ich einen Betrag zusammen hab, den ich sonst auf ein eigenes Sparkonto gelegt hätte (unabhängig von meinen Dauersparaufträgen). Da die Zinsen mittlerweile vernachlässigbar sind, ist mir eine "feste Anlage" hierfür lieber geworden.

      Ich kaufe Gold nicht an um Gewinn zu erzielen, sondern um mir einen gewissen Wert über eine mögliche Finanzkrise retten zu können. Während der Krise, wird man ihmo mit Gold auch nur begrenzt etwas anfangen können - da werden Sachgüter wesentlich wichtiger sein.

      Deshalb: Verkaufen nur dann wenn ich die "angelegten" finanziellen Mittel wieder flüssig brauche.
      Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.
    • Servus Varminter, hallo zusammen,

      ich mache es ähnlich wie scavenger, wenn ich mal Geld tasächlich "übrig" habe (also neben dem was planmäßig an Bargeld angespart wird, was aber leider nicht allzuoft vorkommt) kauf ich je nach Betrag eine 1/4 Unze Goldmünze oder 5 Unzen Silbermünzen, diese als Tafelgeschäft im Laden sozusagen im vorbeigehen.
      Verkauft habe ich bisher noch nichts, das werde ich nur wenns nicht mehr anders geht.
      Einen weiteren Vorteil von EM sehe ich auch darin, dass man sie nicht so leicht wieder ausgibt wie Bargeld.

      Gruß,
      Paddy
      Praktikabilität statt Schnick-Schnack
    • Ich kann pro aurum empfehlen, bis jetzt hab ich noch keinen besseren Preis entdeckt^^ zumindestens nicht in Österreich, die gibts auch in .de ^^

      Pro Aurum

      MfG


      P.S.: Ich kaufe Edelmetalle rein nur zur Vorsorge, kein Depot, alles sofort Verfügbar ( Hab definitiv kein vertrauen in depots^^ )
      SI VIS PACEM PARA BELLUM

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Markus B. ()

    • Zu klein würde ich nicht, 1g Barren sind so klein, da hat man einfach nichts in der Hand (wenn ich jetzt tauschen müsste). Ausserdem achte ich jeweils auch auf den Preis Pro Gewicht Faktor. Bei Gold ist für mich die optimale Grösse 10g, das ist sowohl beim "Preis-pro-Gewicht" Faktor ok, hat eine annehmbare, aber dennoch kleine Grösse, und ist preislich so, dass ich mir ab und an einen leisten kann.

      Beim Silber setze ich meistens auf die Unzen-Münzen. Sind Günstig im "Preis-pro-Gewicht" und machen etwas her. Bei Geiger gibts noch einen Geheimtipp:
      Die 20g Barren sind praktisch gleich teuer (pro Gewicht) wie 1 Unzen Münzen. So bekommt man Anzahlmässig bei gleichem Preis mehr.

      Z.T. kaufe ich aber auch die Wiener Philharmoniker usw. Wobei es mir da weniger um den aufgedruckten "Nennwert" (1.5€) geht, sondern um die Bekanntheit der Münze...

      Seit ich aber die Chinesischen Fälschungen aller Art Gold und Silbermünzen gesehen habe, (sehr professionell, da identisches Aussehen und Gewicht, sehr ähnliche Grösse, und mit Gold resp. Silber überzogen, sodass die äusserste Schicht das echte Material ist.) bin ich mir nicht sicher, ob das etwas bringt...
    • Da ich Silber als Krisenvorsorge und nicht als Wertanlage betrachte kaufe ich immer wieder einige Münzen oder Barren .

      Da der Silberpreis am fallen ist wäre es wïeder mal an der Zeit zum Geiger zu fahren .

      geiger-edelmetalle.ch/online-s…kte/silber/silbermuenzen/

      100g Barren schon ab 67.40Fr und 1Oz Wiener Philharmoniker für 19.25Fr .

      Gruss vom dess

      der sich überlegt , wie er es schafft nächste Woche , noch vor den Ferien zum Geiger zu kommen .


    • Puh, bei den kleinen eingeschweißten Barren ist das schon schwieriger zu prüfen, den gefälschten Krügerrand sollte man aber gut als solchen erkennen, zumindest wenn man den echten kennt.

      Ist das Falsche aus Kupfer gleich groß wie ein echter Krügerrand, dann ist er mehrere Gramm leichter, wäre er gleich schwer. wäre er auch deutlich dicker. Da müssten die schon Wolfram statt Gold als Kern nehmen (vermutlich viel zu teuer in der Herstellung, Wolfram zu pressen ist kein Spaß) und dann könnte man eine Klangprobe machen.
    • Guter Artikel. Erinnert mich ein wenig an den Zeichentrick Film "Gib mir die Welt, plus 5%"
      Zum Thema Fälschungen: wie prüft ein Amateur die Echtheit von Barren oder Münzen? Gewicht kann ein Indikator sein, muss aber noch nichts heissen.
      Angenommen ich würde Gold kaufen wollen oder müsste jemandem, dem ich Gold verkaufen will, die Echtheit beweisen: wie kann dies bewerkstelligt werden?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von zapp ()

    • @zapp diese Frage habe ich mir auch gestellt, ich habe diese Frage für mich so gelöst:

      Meine Lösung besteht aus verschiedenen Stufen:

      1. Ich schau mir die Münze genau an, sieht sie echt aus? (Ev. eigene Münzen / Barren als vergleich hernehmen)

      2. Ich habe eine "Feinwaage" gekauft (Aliexpress) welche auf 0.01g genau das Gewicht anzeigt. Genauer bringt sowieso nichts, da die Barren / Münzen selbst immer Abweichungen haben.
      Test: Ich prüfe das Gewicht

      3. Ich prüfe die Grösse der Münze/Barren mit einer digitalen Schieblehre (gibts im Baumarkt / z.B. Aldi / Lidl, oder sonst Aliexpress) und kann so das Volumen und mithilfe des Gewichts die Dichte bestimmen (Einfache Formel, findet man im Internet).

      Diese Tests reichen zu 90% aus.

      Eine Ausnahme bleibt: Wenn die Fälscher wirklich gut sind, dann nehmen sie einen Wolfram-Kern (praktisch identische Dichte zu Gold) und umhüllen ihn mit einer dünnen Schicht echtem Gold.

      Dieses Problem löse ich, indem ich mir den leichten Magnetismus von Wolfram zunutze mache:
      Ich habe einen sehr starken Kugelmagnet (z.B. bei Supermagnete.ch) gekauft (Kraft ca. 10kg wäre gut).
      Also lege ich den Barren auf den Tisch und lasse die Kugel langsam daran vorbeirollen (leichte Schräglage vom Tisch), macht sie einen Bogen oder bleibt sogar stehen --> Fälschung
      (Einige machen anstelle diesem Test den Magnet --> Waage Test, der geht auch, ist in meinen Augen mehr Aufwand.

      Mehr kann man in meinen Augen als Laie nicht machen.

      Grüsse
    • Da es gerade zum Thema passt, poste ich meine Frage hier:

      Wenn ihr Gold kauft, kauft ihr nur bestimmte Münzen bzw. Barren?
      Es gibt ja verschiedene Prägungen, einige sind bekannter, andere weniger. So auf die Schnelle kommen mir da Krügerrand und Goldvreneli in den Sinn, wobei der Krügerrand die bekanntere ist.

      Nun die Frage, wenn ich Gold kaufen möchte, sollte ich generell eher auf die bekannteren Münzen wie Krügerrand gehen oder tun es Goldvreneli auch?

      EDIT: Und - zumdindest 20CHF Goldvreneli - hat mit 5,807 Gramm einen Wert von ca CHF 225,-- Aber der Sammlerwert kann da auf bis zu CHF 600,-- steigen.
      Wie seht ihr das? Kauft ihr dann für Sammler weniger interessante JAhrgänge, mit denen ihr einfach nur den Goldpreis bezahlt oder lohnt es sich, auf Sammerwertmäßig interessantere Münzen zurückzugreifen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chevron ()

    • Chevron schrieb:

      Nun die Frage, wenn ich Gold kaufen möchte, sollte ich generell eher auf die bekannteren Münzen wie Krügerrand gehen oder tun es Goldvreneli auch?

      Der Goldvreneli kostet pro Gramm Feingold mehr als der Krügerand, dafür hast Du eine kleinere Stücklung (vorteilhaft, wenn Du die wirklich mal direkt zum Tauschen
      einsetzen mußt).
      Hier kannst Du schön schauen, wieviel mehr Du bei Münzen gegenüber dem Börsenpreis mehr bezahlen mußt gold.de/aufgeldtabelle/

      Von der Bekannheit dürfte sie sich in der Ch nicht groß unterscheiden, in anderen Ecken der Welt sieht das schon wieder anderes aus.
      Mein Lieblingsmünze der Sovereign.

      Chevron schrieb:

      EDIT: Und - zumdindest 20CHF Goldvreneli - hat mit 5,807 Gramm einen Wert von ca CHF 225,-- Aber der Sammlerwert kann da auf bis zu CHF 600,-- steigen.
      Wie seht ihr das? Kauft ihr dann für Sammler weniger interessante JAhrgänge, mit denen ihr einfach nur den Goldpreis bezahlt oder lohnt es sich, auf Sammerwertmäßig interessantere Münzen zurückzugreifen?

      Den Sammelwert muß erst einmal einer bezahlen, wenn Du die Münze mal wieder verkaufen willst. Da gibt es Moden, für Münzen, wo heute hohe Sammeraufschläge bezahlt werden, kannst Du, wenn Du Pech hast, in 30 Jahren nur noch den Schmelzwert bekommen. Das eine Münzen selten ist, weil sie bewußt nur in kleiner Auflage geprägt wurde, sagt erst einmal garnichts.
      Selbst heute sind bei allen Händlern die Preisdifferenzen zwischen An- und Verkauf von Münzen mit einen Sammeraufschlag gegenüber Bullionmünzen sehr groß.
      Besser Preis erzielst Du nur bei einen Privatverkauf, aber da mußt Du erst einmal einen Intersenten finden.

      Bei historischen Münzen werden die Katalogpreise nur auf Auktionen für überdurchschnittlich erhaltene Münzen erziehlt. Vom Zuschlagspreis gehen dann auch erst einmal jeden Menge Kosten ab.