Hundefutter bevorraten - was und wie?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Nassfutter ist natürlich auch noch empfehlenswert. Dies ist ja in der Regel in Konservendosen, allerdings variieren hier die Haltbarkeiten der Hersteller teils enorm. Da muss man einfach schauen, was wirklich 2-3 Jahre haltbar ist. Davon dann einfach mal 20-30 Dosen bevorraten und man hätte auch erstmal seine Ruhe.

      Empfehen kann ich das Pablo Nassfutter von Netto. Allerdings nur die Sorte "Wild". Dies war erst kürzlich Testsieger, zumindest in Deutschland, eine Dose kostet um die 60 Cent und ist lange haltbar.

      test.de/presse/pressemitteilun…r-faellt-durch-4818587-0/
    • Ich habe auch einen gewissen Vorrat an hund-unterwegs.de/natur-vital-…NLf77vW1dICFZIW0wodTdQHpw, das ist energiereiches Futter für arbeitende Hunde. Außerdem haben wir ein Platinum-Abo, was natürlich nicht Worst Case-tauglich ist. Aber dann wird sich Thori sicherlich auf Kleinnager umgestellt haben und die halbe Familie mitversorgen. Sie würde sowieso am liebsten als freier Strandhund leben und sich von Kaninchen und Grillresten ernähren.
    • Real Nature Wilderness. Bekommt man bei Fressnapf. Ist nicht besonders günstig, dafür aber hochwertig. Ich habe immer drei Säcke á 20 Kg sowie 20 Dosen Nassfutter derselben Sorte im Keller gebunkert. Mit dem Vorrat kommt man (Dt. Schäferhund) 3 bis 4 Monate über die Runden.

      Mit der Haltbarkeit habe ich bisher keine negativen Erfahrungen gemacht - wird allerdings auch alles im Rotationsverfahren regelmäßig verbraucht.

      Bei günstigem Futter habe ich oft die Erfahrung gemacht, daß der Hund unangenehm zu riechen beginnt. Bei dem o.g. Futteral war das nie der Fall. Scheint eventuell ein Zusammenhang zu bestehen.

      Wenn alle Stricke reißen, darf er mit zur Jagd!
    • Die üblichen Futtersorten sind meiner Ansicht nach für die Krise alle ungeeignet, Dosen sowieso.
      Real nature, ist ne Fressnapf-Discounter-Hausmarke, ist zwar gut verträglich aber nicht sonderlich gehaltvoll und das ist ja eigentlich auch gut so:
      Ich gebe auch gern mal mehr "Masse" in den Napf ohne dadurch gleich das Risiko einzugehen, dass mein Köter aufgeht wie ein Hefekuchen. Daher füttere ich auch gern Dosenfutter, welches aufgrund seines Fertigungsprozesses schon nicht so gehaltvoll sein kann, wie ein hochwertiges Trockenfutter. Und ich spare mir das nervige Wässern.

      Für´s preppen ist es aber genau andersrum: Möglichst viel Kalorien auf wenig Platz. Nicht nur wegen der Lagerung, u.U. muss man ja auch mal flüchten können.
      Wie immer gibt's hier gute Lösungen aus dem Jagdbedarf:

      wildnissport.de/wildnissport-hundefutter-aktiv.html (ist auch sehr gut Verpackt!)

      hubertusgold.de/jagd-performance

      Vom letztern reicht aus eigener Erfahrung auch eine kleine Handvoll am Tag ohne das er vom Fleisch fällt. Meine bevorzugte Nahrung für unsere Outdoor-Urlaube, obwohl er dann quasi von morgens bis Abends im "Dauerbetrieb" unterwegs ist und sein Futter mittels Packsack ja auch noch selbst durch die Gegend schleppen muss.

      Aber hey, die einzigen wirklich krisentauglichen Hunde sind die jagdlich geführten. Und Jäger haben üblicherweise auch keine Probleme damit ihre Lieben zu ernähren.
      Und Jagdhunde schnappen sich üblicherweise auch nicht einfach irgend ne Feldmaus um sie zu verschlingen. Sie apportieren sie ;) Meiner bekommt nichts aus dem Wald, ohne dass ich vorher "reingeschaut" habe (Fuchsbandwurm, etc.)

      Salve!
      Zix

      PS: Ihr solltet mal überlegen Eure Hunde grundsätzlich auf reine Abendfütterung umzustellen. Für Jagdhunde Standart. Dann sind sie tagsüber "voll da" und können uneingeschränkt Strecke machen, ohne Angst vor einem Magendreher haben zu müssen. Ist der Hund aber über Jahre an Morgenfütterung gewöhnt, wird er von einer plötzlichen Umstellung u.U. etwas genervt sein ;)
    • Wir haben das unterwegs (=ganzen Tag zu Fuß/mit dem Rad/mit dem Tretroller unterwegs) so gemacht, dass morgens die Schnuckis eine Handvoll High-Energy-Futter bekamen, wir dann gefrühstückt und das Camp abgebaut haben, und dann losgegangen sind. Die Hauptmahlzeit gab es für die Hunde abends, wenn wir am Zielort angekommen waren. Für uns Menschen übrigens auch.
    • danke für den Tip mit dem Jagdfutter.
      Sehe ich es richtig, dass es sich dabei um. Trockenfutter handelt?

      Unser Hund bekommt nur Dose da eine Futtermittelmilbenallergie vorliegt. Wir haben zwar idr ca 60 Dosen auf Vorrat. Aber das reicht auch nur für max 2 Monate.

      Wie man den Hund während einer möglichen Flucht längerfristig ernähren soll ohne auf Trockenfutter zurückzugreifen ist auch noch ein offenes Thema bei uns.
    • Prepperina schrieb:

      danke für den Tip mit dem Jagdfutter.
      Sehe ich es richtig, dass es sich dabei um. Trockenfutter handelt?

      Unser Hund bekommt nur Dose da eine Futtermittelmilbenallergie vorliegt. Wir haben zwar idr ca 60 Dosen auf Vorrat. Aber das reicht auch nur für max 2 Monate.

      Wie man den Hund während einer möglichen Flucht längerfristig ernähren soll ohne auf Trockenfutter zurückzugreifen ist auch noch ein offenes Thema bei uns.
      Oh, das tut mir sehr leid! (Und Ihr als Halter seid echt angesch....)

      Ja, es handelt sich in beiden Fällen um Trockenfutter und ich habe da eigentlich nur folgende Tips, die in Anlehnung an die Stärke der Milbenreaktion entweder funktionieren oder eben voll nach hinten losgehen (denn tote Milben heisst ja nicht keine Milben):

      Das Futter direkt nach Kauf in kleine Portions-Zipp-Beutel abpacken und einfrieren. Waren keine Milben drin, kommen auch keine mehr rein.
      Zur Fütterung mit kochendem Wasser "ablöschen" und verkosten, sobald es wieder handwarm ist. Ist das Futter hierbei nicht genug aufgequollen, war´s zuviel Wasser, das man abgießen kann.

      Ich wässere so grundsätzlich sein Trockenfutter, da ich kein Bock habe bei meinem Rüden irgendwann Nierenprobleme zu bekommen. Würde also grundsätzlich Trockenfutter nie ungewässert verfüttern.

      Für "draussen" empfehlen sich ganz einfache Holz-Rattenfallen für EUR 3,--/Stck. aus dem Baumarkt, bestückt mit Nussriegel.
      Bindet man diese auf Kopfhöhe an Bäume, sind das perfekte Fallen für Eichhörnchen. Müsstest nur noch lernen, wie man die Nager aufbricht^^.
      Naja und wissen, dass es sich hierbei um Wilderei handelt, die natürlich verboten ist. Also nur eine Lösung für eine echte Krise ist.

      Ich drücke Euch die Daumen und hoffe, dass die allergene Reaktion Eures Lieblings sich in Grenzen hält!
      Zix
    • Danke Zix! Das mit dem Trockenfutter einfrieren war mir schon bekannt allerdings hat sie gefühlt ständig wunde Pfoten da auch noch anderen Allergien vorliegen. Aber warum löscht du das Futter mit heissen Wasser? Das kenne ich gar nicht.
      Früher habe ich es immer trocken verfüttert.

      Die Idee mit den Fallen Eichhörnchen zu fangen ist gar nicht Mal so verkehrt. Wir haben eine Zeitlang gebarft und es ist ja i. Grunde nichts anderes ausser dass ich es noch zerkleinern muss. Bzw mein Mann ;)

      Wenn wirklich das ganze Land im Chaos versinkt würde ich mich ums wildern nicht scheren :D
    • Prepperina schrieb:

      danke für den Tip mit dem Jagdfutter.
      Sehe ich es richtig, dass es sich dabei um. Trockenfutter handelt?

      Unser Hund bekommt nur Dose da eine Futtermittelmilbenallergie vorliegt. Wir haben zwar idr ca 60 Dosen auf Vorrat. Aber das reicht auch nur für max 2 Monate.

      Wie man den Hund während einer möglichen Flucht längerfristig ernähren soll ohne auf Trockenfutter zurückzugreifen ist auch noch ein offenes Thema bei uns.

      Die Futtermittelmilbenallergie kann man gut verhindern, in dem man das Trockenfutter in nicht zu grossen Portionen tiefkühlt und nur bei Bedarf auftaut.

      Ist aber halt auf einer Flucht schwer praktizierbar.